Montag, 20. September 2021

Bettis Urlaub mit allen Sinnen - Teil 1

Endlich Urlaub, den ganzen Stress des Alltags und der Berufs hinter mir lassen. Frei sein von allen Zwängen und Vorschriften, von der Verantwortung, die viele Dinge so mit sich bringen. 

Und damit es auch relativ stressfrei beginnen konnte, fuhr ich mit der Bahn. Oha, wird da so mancher sagen, Bahn und entspannt? Ja, doch, das ist möglich. Man sollte sich seine Verbindungen zum Urlaubsort nur so aussuchen, dass man genügend Zeit für etwaige Verspätungen eingeplant hat und somit dann nicht von Bahnsteig zu Bahnsteig hechten muss, falls doch. 

Im altbekannten Hotel angekommen, wurde ich dann auch schon sehr nett an der Rezeption empfangen, direkt namentlich begrüßt, denn hier kennt man seine Stammgäste und das macht das Ganze sehr familiär. Dasselbe Zimmer wie immer, schön ruhig nach hinten hinaus, ohne Straßenlärm, dafür auch ohne Aussicht, obwohl der Anblick des Waldes hinter dem Haus gibt so viel Ruhe, das entschädigt ungemein.

Schnell packte ich meinen Koffer aus. Dann schlüpfte ich in meine Wanderschuhe und betrat das Freie. Ab in den Berg, durch den Wald. Es war bereits früher Nachmittag und entsprechend warm. Schnell geriet ich außer Puste, da meine Kondition doch sehr vernachlässigt wurde meinerseits. Aber meine Füße trugen mich sicher und stetig zum Wunschort, auf einen Felsen oben im Wald, der eine wunderbare Aussicht offenbarte. Ein kleines Ritual zum Herunterfahren und Ankommen, das ich mir in den Jahren zuvor zugelegt hatte. 

Auch heute hatte ich das Glück, das mir niemand begegnete, wie so oft. Die meisten Wanderer passierten diesen Felsen am Vormittag, wenn sie ihn überhaupt besuchten. 

So zog ich meine Kleidung aus und legte mich auf den erwärmten Felsen, der nun im Schatten lag und fand meinen Ruhepol. Der Fels der Erdung für meine gestresste Seele. Ich spürte schnell, wie die Last von mir abfiel und den Stein unter mir erschwerte. Ein feiner Lufthauch strich über meine nackte Haut und kühlte den Körper ab. Auch meine Haut an sich reagierte sensibel auf die Berührung. Meine Brustwarzen festigten sich. Wie ein Liebhaber mit einer leichten Hand zog der zarte Wind immer wieder darüber und ich schloss die Augen und genoss die Natur. 

Es blieb nicht aus, dass auch der Rest meines Körpers auf diese Streicheleinheiten reagierte. Ein anfangs kaum vorhandenes Kribbeln verstärkte sich. Reiste von den Brüsten hinunter durch den Bauch zum Venushügel und an die tiefer gelegenen Stellen. Wie von Geisterhand gelenkt stellte ich meine Füße auf und öffnete die Schenkel, um den unsichtbaren Liebhaber die Möglichkeit zu geben, auch dort zärtliche Berührungen an mich abzugeben. Und auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Jeder Luftzug kühlte die Nässe, die dort ausgetreten war und diese Kühlung entfachte ein Feuer in mir, das meine Finger versuchten, erst weiter zu entfachen, um es anschließend zu löschen. Es gelang und ein Orgasmus rauschte durch mich hindurch und nahm mir damit die letzte Last. 

So befreit setzte ich mich auf und öffnete endlich erneut die Augen. Jetzt nahm ich die Landschaft mit ganz anderen Augen wahr. Anstatt nur Bäume, Felsen und Himmel mit Wolken zu sehen, sah ich nun die Gestalten meiner Umgebung. Gaia und ihre Welt. Schön und schrecklich zugleich. Dort kreiste ein Falke, um kurz darauf auf eine Wiese niederzustürzen und wohl eine Maus in seinen Fängen davonzutragen.

Nach einer gefühlten befreiten Unendlichkeit zog ich meine Kleidung wieder über meine so wunderbar liebkoste Haut und schritt gen Tal, denn das Abendessen stand bevor. Das ist eines der wenigen Dinge, die ich mir zusätzlich gönnte, 5 Gänge von einem Koch zubereitet, der sich damit auskannte und eben auch sehr regional und saisonal kochte. Allerdings ging ich vorher noch unter die Dusche, um mir den Schweiß abzuwaschen und zumindest meine Beine und die Achseln zu rasieren. Unter einem Rock und einem Top sahen Haarstummel einfach grauenvoll aus. Ansonsten war mir das schnuppe, denn ich trug zumeist Hosen und die Achseln bedeckende T-Shirts sowie Blusen und nahm es daher nicht so genau.

Das warme Wasser prasselte auf meinen Körper und berührte ihn nun anders als der Wind vorher. Härter und fließend. Aber auch hier sprangen meinen erogenen Sinne sofort darauf an und ich streichelte mich zu einem weiteren Höhepunkt. 

Anschließend zog ich einen bequemen Rock über, der mir bis kurz übers Knie reichte und ein farblich dazu passendes Top, das auch ein wenig von meinen prallen Vorzügen anpries. Nicht vulgär, aber dennoch erotisch und reizend, wie ich meinte. Dazu ein Paar bequeme Ballerinas, von hohen Schuhen hielt ich nicht viel, sie machten nur die Füße kaputt, obwohl sie mein Outfit optimal ergänzt hätten. 

Aber grundsätzlich fand sich auch immer jemand, der auf niedrige Schuhe stand und mich daher reizvoll. 

So betrat ich den altbekannten Speiseraum und wurde vom Ober zu meinem Tisch begleitet. Der junge Mann war wohl neu, ich kannte ihn noch gar nicht. Aber seine musternden Blicke empfing ich sofort. Vielleicht … Abwarten. 

Schnell checkte ich die Lage ab, hauptsächlich Paare und ein paar einzelne Frauen wie ich. Bliebe vielleicht doch nur der junge Ober, aber die Gelegenheit konnte sich mit jedem Tag ändern, da man hier an- und abreisen konnte, wie es einem gefiel, es also keine festen Tage gab. 

Das deliziöse Mahl war wie immer himmlisch und ich hatte das Glück, dass mich dieser Adonis bediente. Obwohl das für gewöhnlich nicht meine Art ist, posierte ich verführerisch, ohne dass es auffiel natürlich. Immer wieder sah ich eine Röte über sein Gesicht huschen, also gefiel ihm, was er sah, vermutete ich daher. 

“Können Sie mir die Getränke bitte auf die Rechnung für Zimmer 311 schreiben?”, fragte ich ihn und zwinkerte ihm dabei leicht zu. Ein knallrotes Gesicht sah mir entgegen.

“Sehr wohl, gnädige Frau.”

Durch den Wein beschwingt hüpfte ich die Stufen in den dritten Stock hinauf. Ich fühlte mich leicht wie eine Feder, obwohl mein Körper doch ein wenig zu viel auf den Rippen hatte. Aber ja, Lust verleiht Flügel und da vergisst man das gerne.


Als hätte ich es geahnt, klopfte es gegen 22 Uhr an meiner Zimmertür.

“Zimmerservice” hörte ich nur die junge männliche Stimme von außen mehr flüstern denn sagen.

Schnell sprang ich vom Bett und öffnete ihm die Tür. Sein Gesicht war knallrot und ich packte seinen Arm, bevor er es sich anders überlegen wollte. Hinter uns verriegelte ich die Tür.

“So einen netten, jungen Zimmerservice habe ich gar nicht mehr um diese Uhrzeit erwartet”, raunte ich ihm zu und zog ihn mit in Richtung Bett, vor dem wir stehen blieben. Dass keine Faser meinen Körper verhüllte, da ich nackt schlief, muss ich wohl nicht erwähnen. 

“Ähm, ich … weiß …”, stammelte der junge Mann.

“Wie heißen Sie eigentlich”, versuchte ich es zur Beruhigung.

“Ich bin der Max.”

“Hallo Max. Ich heiße Betti. Hoffentlich stört es dich nicht, dass ich so nackt hier vor dir herumlaufe.”

Das Blut, das erneut in sein Gesicht schoß, sprach Bände.

“Vielleicht hilft es dir, lockerer zu werden, wenn du auch unbekleidet bist.”

Da Max sich nicht bewegte, übernahm ich das Regiment und zog ihn einfach aus, beginnend mit dem Oberkörper. Ein fein definierter Brustkorb mit leicht behaarter Brust schaute mir entgegen. Ich konnte nicht umhin, seine Brustwarzen mit meiner Zunge zu umfahren. In Windeseile wurden diese steif und der Griff in seinen Schritt offenbarte mir, ein anderes Körperteil zog gleich.

“Ähm, Betti … vielleicht sollten wir doch besser …”

“Papperlapapp”, unterbrach ich sein Gestammel, “du bist doch zu mir gekommen, um die Früchte der Sünde zu naschen. Das Angebot hast du angenommen, als du an meine Tür geklopft hast. Du darfst dir nehmen, was ich dir anbiete.”

Und um meinen Worten Ausdruck zu verleihen, öffnete ich seine Hose und seine Erektion sprang mir nur so entgegen. Jung, kraftvoll, strotzend vor Energie und mit einem wunderbaren Lusttropfen versehen, den ich unweigerlich ablecken musste. Dafür kniete ich mich vor ihn und meine Zunge berührte seinen Kopf. Ganz vorsichtig glitt meine Zungenspitze über die glatte Haut, die leicht salzig schmeckte. Dem Lusttropfen folgten weitere, die auch in meinem Mund verschwanden.

“Betti”, stöhnte Max auf. “Ich kann nicht an mich halten!”

Kaum hatte er dies ausgesprochen, hielt er meinen Kopf fest und sein hartes Fleisch bohrte sich in meinen Mund. Genau so hatte ich mir es vorgestellt. Ich roch sein Geschlecht, ihn, den jugendlichen Kerl, der so anders roch als die älteren. Unverbrauchter, irgendwie reiner. 

Immer tiefer glitt die Erektion in meinen Schlund und ich musste meine Position etwas ändern, um den Würgereflex zu unterbinden. Ein ganz schönes Kaliber steckte da in mir. Hoffentlich auch gleich in meinem auslaufenden Unterleib. 

Max zeigte mir, wie er es gerne hätte und ich machte mit. Oben an seiner Erektion im Mund und an mir selbst mit meinen Händen. Da ich eh so wuschig war, schaffte ich es ungewollt, dass ein Orgasmus uns überrollte. Während sein Penis in meinem Mund zuckte, erzitterte meine Vagina zum dritten Mal an diesem Tag durch meine Hand. Ein viertes Mal durch einen männliches Geschlecht wäre der Höhepunkt schlechthin. 

“Wow, war das geil mit dir, Betti”, sagte Max, als er meinen Kopf los ließ. Ich schluckte währenddessen, was nur möglich war, aber alles schaffte ich nicht und so tropfte ein Teil auf meine nackten Brüste. 

Ich fühlte mich so high und doch unbefriedigt.

“Das war aber nicht dein erstes Mal, oder?”, fragte ich ihn unverblümt.

“Nein, das stimmt. Und nein, bevor du fragst Betti, ich gehe auch nicht mit jedem weiblichen Gast ins Bett. Du hast da etwas Besonderes. Etwas, das mich anzog, als du am Abend in den Speisesaal gekommen bist. Leicht, natürlich und beschwingt, als könntest du die ganze Welt erobern. Das hat mir imponiert. Das hat mich angemacht. Ich konnte mich kaum beherrschen, meinen kleinen Max hier unter Kontrolle zu halten, immer wenn ich zu dir an den Tisch kam, um dich zu bedienen. Und ich habe gesehen, dass du mich angemacht hast. Heimlich dein Top leicht heruntergezogen hast. Deine Beine unter dem Tisch geöffnet, wenn ich zu dir kam. 

Was meinst du denn, wie sollte ich da nicht scharf werden?”

“Hui, so einen Wortschwall habe ich jetzt nicht von dir erwartet. Vom schüchternen Ober zum heißen Lover. Danke für dein Kompliment.”

“Betti, du trägst keinen Schlüpfer. Ich konnte sehen, dass du, im Gegensatz zu den meisten Frauen nicht rasiert bist. Das macht mich höllisch scharf. Weißt du, Frauen mit Schambehaarung riechen nach sich selbst. Da entsteht so ein ganz bestimmtes Parfüm. So genau kann ich das nicht erklären, aber es ist intensiver und aromatischer.”

“Das war mir bisher nicht bewusst gewesen, Max. Denn normalerweise rasiere ich mich im Urlaub oder wenn ich einen Partner habe, auch im Schambereich immer. Weil es störte, wenn die Haare in den Mund geraten wie Fischgräten.”

“Jetzt geht es aber ins Unromantische, liebe Betti. Lass bloß deine tolle Haarpracht. Ich würde in ihr so gerne versinken, wenn ich darf.”

Und wie er durfte. Mein Körper respektive mein Unterleib verzehrte sich nach der Manneskraft, die bisher nur meinen Mund hatte ausfüllen dürfen. Und eine Zunge vorher wie eine Vorspeise wäre gewiss ein wunderbares Vorspiel, auch wenn es dieses nicht benötigen würde. 

Max schlüpfte aus seinen Schuhen und der Hose. Er kniete sich zu mir aufs Bett, zwischen meine Schenkel und vergrub sein Gesicht in meinem Urwuchs. Eine Hand hielt dabei meine Vulva derart gespreizt, dass die neckische Zungenspitze über die inneren Schamlippen und meine Klitoris streifen konnte, ohne dass Haare in ihren Weg kamen. Zumindest konnte ich mir das vorstellen. Dabei drückten die Finger auf meine geschwollenen äußeren Schamlippen und entfachten ein stärkeres Feuer, als ich  bisher mit meinen eigenen Fingern hatte entzünden können. Dazu umkreiste die Spitze immer wieder die erregte Erhebung meiner Klit, um dann, gekonnt an den Rändern entlang gleitend, zu meiner sprudelnden Öffnung zu fahren und sich dort zu versenken. Sie flatterte dort eine Weile und sobald sie den Weg zurück zu meiner Lustperle begann, schwappte ein wenig Lustsaft aus mir heraus. 

Ich keuchte und stöhnte dabei, wand mich und wollte nur noch mehr. Aber gleichzeitig genoss ich die Aufmerksamkeit des jungen Mannes und überließ ihm die Regie an meiner Lust.

Denn auch seine andere Hand blieb nicht untätig. Sie streichelte um meine Knospen und kniff diese stetig in unterschiedlicher Stärke. Alles in mir vibrierte, erbebte und ich fühlte mich wie ein Vulkan, der kurz vor seiner Eruption stand. Diese Unruhe bemerkte Max. Er änderte seine Position. Seine Lippen verschlossen meinen Mund und seine Zunge drang hinein. 

Seine erstarkte Erektion glitt nun anstelle der Zunge über meine empfindliche Scham, die nur lüstern darauf wartete, erobert zu werden. 

So drängte ich mein Becken stärker gegen das seine, damit er mich nehmen konnte. Aber vorher ließ er mich zappeln. Mein Saft lief heraus, schmierte sich für den zukünftigen Eindringling. Ich bäumte mich immer mehr auf. Die Erwartung auf die Härte schmerzte, ein unbefriedigtes Verlangen staute stetig auf. 

Hartes Fleisch drängte gegen meine geschwollene Öffnung. Verharrte. Drückte sich ein Stück hinein. 

“Mehr!”, schrie ich.

Ein bisschen kam er mir entgegen.

Diese Spannung, sie war kaum auszuhalten. 

“Noch mehr”, jammerte ich.

Ein fester Stoß bis gegen meine Gebärmutter. 

“Ja! Mehr! Nimm mich hart!”

Aber das Gegenteil passierte. Das Ausfüllende verschwand. Eine unaussprechliche Leere entstand. Ich wollte doch nur explodieren, warum nur tat er mir das an?

“Nein, bitte”, keuchte ich.

“Geduld, Betti.”

Nur um in dem Moment wieder hart zuzustoßen. Die Anspannung steigerte sich, quälte meinen voll erregten Unterleib. Wieder folgte die Leere.

“Quäl mich nicht so, Max.”

Seine Hände strichen über meine Brüste, kniffen in die Knospen und ein erneuter tiefer Stoß, gefühlt tiefer als die anderen. 

Mein Becken erhob sich, sank, um mich an ihm zu befriedigen, aber er ließ sich das Zepter nicht aus der Hand nehmen und die Leere fühlte sich so schrecklich an. 

“Ich mach das, Betti. Vertrau mir einfach. Entspann dich und lass dich von mir verwöhnen.”

Klares Denken gab es bei mir nicht mehr, aber seine Worte brachten mich dazu, ihm zu folgen.

Max griff meine Kniekehlen und versank erneut mit seinem Gesicht in meiner Scham. Seine Zunge flatterte über meine Lustperle wie ein Kolibri. Er legte mein Becken auf der Matratze ab und ein Finger drang in meine Vagina ein. 

“Du bist so wunderbar eng geschwollen. So nass.”

Er sah mich an und seine Augen blitzten schelmisch. 

“Jetzt wirst du gleich fliegen, meine liebe Betti.”

Zu dem einen Finger gesellten sich zwei weitere und sie bewegten sich abwechselnd in mir hin und her. Berührten diesen einen Punkt und schafften es, mich zum Vulkan werden zu lassen. Ich schrie lauthals los und bemerkte kaum die Hand auf meinem Mund.

Alles in mir verkrampfte sich, um sich zu lösen und wiederum zu kontrahieren. Max’  Finger entfernten sich aus mir und dafür stülpte er seinen Mund über meine Vagina. Nur in weiter Ferne spürte ich, dass seine Zunge schleckte und seine Lippen an mir saugten. Der Bann der nicht enden wollenden Ekstase hielt mich gefangen. 

“Wow, du bist ganz schön heiß, Betti. Und du squirtest, was ich bereits ganz schnell vermutet habe.”

Endlich atmete ich normal, mein Herz schlug im ruhigem Rhythmus. Ein fantastischer Ausflug in die Welt des Sex, den ich so noch vorher nicht erlebt hatte. 

“Danke Max. Du bist ein wahrer Gott.”

“Weißt du Betti, ich würde gerne mehr mit dir machen. Hast du Kondome hier?”

Jetzt, wo meine Ratio langsam ihre Funktion zurückerlangt hatte, kam mir ins Bewusstsein, dass ich gar nicht an diese praktischen Teile gedacht hatte. Schutz vor unerwünschten Keimen und anderen Eindringlingen. Wie gut, dass der Mann da beherrschter gewesen war.

“Ja, warte, ich dürfte noch welche in meiner Waschtasche haben.”

Kurz stehe ich auf, um mich sofort wieder zu setzen, da der Kreislauf noch in anderen Sphären schwebt. 

“Mach langsam, Betti. Wir haben die ganze Nacht Zeit.”

“Musst du denn morgen nicht wieder früh aufstehen und arbeiten?”
“Lass das meine Sorge sein. So ein wunderbares Weib wie dich sich entgehen zu lassen, geht mal gar nicht.”

Der zweite Versuch gelang und mit dem Päckchen in der Hand wedelnd schritt ich kokettierend zurück zum Bett, wo sich mir ein wunderbares Bild bot. Gleich einer Kerze erhob sich gerade Max’ Männlichkeit, um mit der kleinen Orgie weitermachen zu können. Dass ich weiterhin auslief, nur von meinen Säften, versteht sich dabei von selbst.

“Wie magst du es am liebsten, Betti?”

“Bisher eigentlich ganz gerne als Reiterin, wenn du nichts dagegen hast.”

“Das passt zu dir. Wilde kleine Stute, die ihren Hengst an die Kandare nimmt und ihren eigenen Ritt befriedigt. Ich kann dich verstehen. Männer denken viel zu oft nur an sich selbst und ihre Lust. Bei mir darfst du dir nehmen, was du brauchst und willst. Roll das Latex drüber und du darfst mich benutzen, solange und so oft du möchtest.”

Ja, so ein junger Mann, der hat noch Kraft und Ausdauer, dachte ich bei mir. Hoffte es. 

Mit einem Ratsch öffneten die Finger die Folie und entnahmen den Ring aus Gummi. Ich spürte bereits wieder meinen unruhigen Unterleib, der erpicht darauf war, sich aufzuspießen. Auch bemerkte ich das Beben der Erektion unter meinen Fingern, als ich das Kondom abrollte. Auch er also. 

Ich hockte mich über ihn, platzierte seine Eichel und glitt langsam an seinem Schaft nach unten. Leichte Kontraktionen in meiner Vagina verrieten meine Wollust. 

Wie sich seine Eichel gegen meine Gebärmutter drückte, alles gefühlt tiefer schob, erzeugte ganz schnell die Anspannung, die mich kirre machte. 

Kreisend bewegte ich das Becken. Drängte ihn noch ein Stück tiefer hinein. So hart und dick, oder war ich einfach nur so erregt und geschwollen? Oder beides? Egal.

Zeit zum Nachdenken bekam ich keine. Max’ Hände fassten an meine Brüste und streichelten, kneteten, kniffen diese. Ein ekstatischer Mechanismus kam in Gang, denn seine Berührungen sandten Blitze in meinen kribbelnden Unterleib. 

Meine Bewegungen zielten jetzt nur noch darauf ab, mir meine Befriedigung zu holen. Den Mann gab es als Mittel zum Zweck. Und er wusste, wie er meine Lust fördern konnte. Finger, die überall und nirgends waren, manchmal gefühlt acht Hände überall auf meinem Körper. Meine Perle und meine Knospen waren sein häufigstes Ziel, wissend,  wie er mehr aus mir herausholte. Ich schrie leise, stöhnte, ächzte. Vor meinen Augen entstand eine Schwärze, in der Sterne aufleuchteten, als die Explosion begann. Max stieß nach. Unaufhörlich, den Höhepunkt erneut entflammend, nie die Chance gebend, eine Erlösung zu finden. 

Zuckend, keuchend und wund fiel ich vorne über auf seinen Brustkorb.

“Gnade, ich kann nicht mehr”, flehte ich nach einer langen Zeit der Eruptionen.

“Meine kleine Göttin. Dein Gott braucht auch seine Erlösung. Aber ruh dich aus, ich nehme mir, was ich benötige.”

Damit hob er mich zur Seite und wir knieten auf dem Bett. Er begab sich hinter mich.

“Darf ich dein anderes Loch auch beglücken?”

Klares Denken ausgeschaltet stimmte ich zu. Eigentlich mein Hasssex. Aber Max schmierte meinen Saft rund um mein Hintertürchen und öffnete mich sanft mit seinen Fingern, bevor er seine Erregung vorsichtig hinein bohrte. Ja, der Mann kannte den richtigen Umgang mit Frauen. Nur woher? 

Darüber musste ich später weitergrübeln. Denn nun drängte sich seine Männlichkeit immer tiefer in meinen Darm hinein. Und alles in mir schrie Juchu. Dass ich Analsex einmal so wunderbar erleben durfte …

Auch diese orgiastische Welle war einfach nur himmlisch. Aber mir schmerzte alles. Richtig wund fühlte sich mein Unterleib an. Dazu befriedigt und wunschlos glücklich, was wollte ich mehr.

Der beste Start in einen Urlaub, den ich seit langem hatte.


“Bis morgen, Max.”


Seine Antwort hörte ich bereits nicht mehr. Mein Körper forderte seinen Tribut nach so viel Orgie und schlief ein. 


--Fortsetzung folgt --