Dienstag, 21. Juni 2016

Verborgenes Reich der Liebe

Lange lag es verborgen, das kleine zerfallene Schloss. Mitten im Wald, von Efeu überwuchert. Dieser Schlaf hätte noch ewig gedauert, wäre nicht Nadine eines Tages durch den Wald gelaufen, aus Verzweiflung und Wut, es wäre noch immer unentdeckt und mit ihm das Geheimnis, das es so lange barg.
Sie stolperte über eine Wurzel und hielt sich am Efeu fest. Dieser Strang riss und dahinter schimmerte eine Wand hervor. Neugier und immer noch diese wütende Energie in sich verleiteten Nadine dazu, noch mehr Efeu abzureißen.
Die Wand wurde sichtbarer. Sie verstärkte ihre Aktion und stand plötzlich vor einer Tür. Vorsichtig betätigte sie die Klinke, die sich wider Erwarten ganz leicht herunterdrücken ließ. Die Tür schwang auf und zeigte Nadine eine große helle Vorhalle, die jedem Schloss zur Ehre gereicht hätte. Zögerlich trat sie ein. Was von außen verfallen aussah, war innen alles andere als zerstört. Bilder an den Wänden zeigten Personen aus verschiedenen Epochen. Statuen und Möbel waren edel und geschmackvoll.
“Willkommen in meiner bescheidenen Behausung, meine Dame”, sagte eine sympathisch klingende Stimme, die sehr männlich klang.
Erschreckt drehte sich Nadine um. Hinter ihr, auf einer Treppe, stand ein Mann wie aus einem Traum. Ein Prinz, nein, ein Traumprinz. Ihre Knie wurden weich.
“Danke”, stotterte sie.
“Es ist schön, wieder einmal Besuch zu erhalten. Und dann noch einen so wunderschönen. Bitte folgen Sie mir doch in den Salon.”
Immer noch verdattert folgte Nadine dem Mann. Ihre Augen schweiften über die Dinge, die im Flur zu sehen waren. Was war das für ein Schloss? Niemand hatte je davon erzählt.
“Bitte, nehmen Sie doch Platz.”
Der Mann, der wie ein Märchenprinz aussah, deutete auf ein bequem aussehendes Sofa. Ohne sich weiter Gedanken über irgendetwas zu machen, folgte Nadine auch hier wieder der Aufforderung. Er verschwand in einem anderen Zimmer.
Vorsichtig blickte Nadine umher. Der Salon entpuppte sich als Bibliothek. So stand sie wieder auf und ging auf die Regale zu. Die Literatur war sehr vielfältig. Von Sachbüchern, über Philosophie und Kunst, zu Romanen und Autobiografien. Ein Buch schien die junge Frau magisch anzuziehen. Ihre Finger griffen das Buch, bevor ihre Augen den Titel entziffern konnten. Damit ging sie wie in Trance zurück zum Sofa und begann zu lesen.
Mein amouröses Leben, von Ferdinand Konstantin von Wackerberg
Es erzählte das Leben eines Jungen, der heranreifte.
^^Eines Tages kam statt meiner alten Amme eine junge Zofe in mein Zimmer. Sie war nett anzusehen. Feste Rundungen, die ihr Oberteil zu sprengen schienen und auch ein dralles Hinterteil unter ihrem Rock, das sich versteckt zeigte, als sie sich bückte. Das erste Mal in meinem Leben fuhr das Blut aufgrund eines solchen Anblicks in meine Lenden. Sie sollte es auch später sein, die mir zeigte, wie man mit dieser Stauung eine Frau beglücken konnte.^^
Nadine versank in den Erzählungen, die dieser Ferdinand Konstantin niedergeschrieben hatte. Kalt blieb sie nicht dabei. Ein Kribbeln durchfuhr ihren Unterleib, ihr wurde heiß und spätestens ab der dritten Geschichte fühlte sie sich als die Frau, die von Ferdinand zärtlich berührt und hingebungsvoll verwöhnt wurde. Dieser Mann war kein Kostverächter, aber auch kein Egoist. Er hatte jede Frau glücklich gemacht, wenn man seinen Ausführungen Glauben schenken durfte.
Ihr Rock war geschürzt, ihre Finger lagen auf ihren Lippen und bewegten diese in einem Rhythmus, der sie beim Lesen leise keuchen ließ. So in die Materie eingetaucht hörte sie nicht, wie der Mann erneut das Zimmer betrat.
“Möchten Sie etwas trinken? Ich könnte Ihnen Wasser oder einen Tee anbieten.”
Peinlich berührt, weil bei der eigenen liebevollen Berührung ertappt, strich Nadine schnell ihren Rock wieder in die richtige Position.
“Ähm, ja, ein Tee wäre nicht schlecht”, sagte sie mit vermeintlich fester Stimme und lächelte den Mann ihr gegenüber an. Hoffentlich hatte er sie nicht länger beobachtet.
“Entschuldigung, aber ich habe mich noch gar nicht vorgestellt. Mein Name ist Konstantin. Wie ist Ihr werter Name, junge Frau?”
Während er dies sagte, verbeugte er sich, nahm ihre Hand und gab dieser einen angedeuteten Kuss.
“Ähm, Nadine”, flüsterte Nadine, der eine Gänsehaut bei der Berührung über den Rücken lief. Konstantin? Ferdinand Konstantin? Aber nein, das konnte nicht sein. Das Buch war 200 Jahre alt.
“Eine Freude, Ihre Bekanntschaft zu machen, Nadine.”
Gemeinsam tranken sie den Tee, den Konstantin mitgebracht hatte und hielten Smalltalk. Eigentlich unterhielten sie sich hauptsächlich über Nadine, der das in diesem Moment gar nicht bewusst wurde. Darüber, warum sie alleine durch den Wald gelaufen war. Von ihrem Krach mit Valeria, ihrer Lebensgefährtin.
“Sie mögen keine Männer?”, fragte Konstantin, nachdem sie eine Weile geplaudert hatten.
“Doch, eigentlich schon. Aber ich habe mich nie zu Männern hingezogen gefühlt. Frauen gaben mir immer, was ich benötigte, wollte. Zärtlichkeit, Gefühle, Vertrauen. Männer waren immer so direkt. Wollten nur mit mir ihr Vergnügen haben. Was ich kategorisch ablehnte. Sie lachen, Konstantin. Ich habe noch nie eine sexuelle Beziehung mit einem Mann gehabt.”
“Noch nie? War da nie ein Mann dabei gewesen, der Sie hätte erwecken können?”
“Nein, alles nur kleine egoistische Jungs, die ein Spielzeug brauchten, was ich nicht war.”
Konstantin schmunzelte.
“Wie wäre denn der optimale Mann, der Sie erobern könnte?”
Nadine hob das Buch.
“Ich glaube, ein Mann, wie dieser hier im Buch wäre ein Verführer, dem ich nicht widerstehen könnte. Aber, naja, er lebt ja nicht mehr. Solche Gentleman gibt es heutzutage wohl kaum mehr. Aber ich muss jetzt gehen. Es ist schon spät geworden. Valeria wird mich vermissen.”
“Ich will Sie nicht aufhalten. Nehmen Sie bitte das Buch mit. Lesen Sie es in Ruhe. Das ist übrigens nur der erste Band. Falls es Ihnen zusagt, kommen Sie wieder und ich gebe Ihnen dann das Folgewerk.”
“Sie kennen mich doch gar nicht. Das Buch ist sicher wertvoll.”
“Machen Sie sich keine Gedanken. Ich vertraue Ihnen. Auf Wiedersehen, ein baldiges Wiedersehen, Nadine.”
Wieder verbeugte er sich vor ihr und dieses Mal berührten seine Lippen ihren Handrücken. Der Schauer, der durch ihren Körper floss, endete mit einem Kribbeln im Unterleib, das begierig nach mehr schrie.
Schnell verließ Nadine das Schloss. Blickte noch einmal zurück und sah nur eine Ruine. Die Begegnung mit Konstantin schien surreal, aber das Buch in ihrer Hand war echt.
Zuhause angekommen war Valeria nicht da. Neugierig auf die Abenteuer des Herrn aus der Vergangenheit legte sich Nadine ins Bett und las weiter.
^^Der Abend des großen Balls war da. Eleonore war auch anwesend. Diese holde Schönheit. Ein Traum von Tugend. Wie ich es schaffte, dass nur ich an diesem Abend mit ihr tanzte, weiß ich gar nicht mehr zu sagen. Die Blicke anderer Frauen, die eifersüchtig auf meine Tänzerin starrten, bemerkte sie gar nicht. Ich machte ihr ehrliche Komplimente. Strich ihr die wilden Locken aus dem Gesicht. Mit der Zeit wahrte sie nicht mehr den schicklichen Abstand beim Tanzen. Ich konnte deutlich das Getuschel sehen, was unter den Frauleuten umging. Für mich war die Sachlage eindeutig. Eleonore wollte mehr als nur tanzen. Um uns abzukühlen, schlug ich ihr einen Spaziergang an der frischen Luft im Garten vor und sie willigte ein. Kaum waren wir außer Sichtweite der anderen Gäste, hakte sie sich unter und zog mich ins Labyrinth. Ihre Lippen pressten sich auf die meinen. Sanft öffnete ich diese mit meiner Zunge und drang in ihren Mund ein. Eleonore wurde weich. Ihr Verlangen ließ sich von mir führen. Meine Hände strichen liebevoll über ihren Rücken, ihre Haare, ihr Gesicht. Ich spürte ihren Herzschlag an ihrem Hals, schnell und aufgeregt. Ihr Becken drängte sich gegen meines.
Unsere Münder lösten voneinander
“Nimm mich, Ferdinand. Mach mich zur Frau.”
In ihrer Stimme schwang Verzweiflung mit. Ich wusste, sie war Karl Anton von Meiersleben versprochen. Einem alten Tyrannen, der schon zwei Ehefrauen überlebt hatte. Man munkelte, er habe sie in den Tod getrieben. Aber Eleonores Vater brauchte Geld und Karl Anton hatte genügend davon. Für die beiden Männer wäre das lediglich ein Geschäft. Ihr Leben wäre nur noch Unterwerfung.  Warum sollte sie nicht einmal vorher die schöne Seite davon genießen.
Ich zog sie mit mir. In unserem Gewächshaus gab es einen Raum, in dem der Gärtner schlief. Dort stand ein Bett.
“Öffne bitte dein Mieder, du holder Schmetterling.”
Im frisch entfachten Kerzenlicht sah ich ihre zitternden Finger die Schnüre aufknüpfen, die ihre Brüste gehalten in dem Stoff. Ihre kleinen Brüste wiesen lange Nippel auf, die aus großen Brustwarzen ragten. Ungewöhnlich, derart hatte ich bis dahin nie erblickt.
Ich kniete vor ihr nieder. Mein Mund stülpte sich vorsichtig darüber und saugte daran. Sie stöhnte und wand sich in meinen Armen, die ihre Hüfte umfassten. Ein kleiner Schrei kam nach mehrmaligem Wechsel zwischen beiden Seiten über ihre Lippen.
Meine Hand wanderte langsam ihre wunderbar drallen Beine hinauf. Der Stoff ihres Kleides lag schwer auf meinen Armen, aber ich wusste, es würde sich lohnen. An der Innenseite der Oberschenkel spürte ich eine Feuchtigkeit, der ich bis an ihre Scham folgte. Sie war nass, sie war willig, mehr zu empfangen als nur meine Küsse auf ihrer oberen Hälfte des Körpers.
“Oh, Ferdinand. Du tust mir gut. Das ist schön”, stöhnte Eleonore leise. “Mach bitte weiter. “
Meine Finger glitten durch ihr feuchtes Tal, entlockten ihrem Mund kleine Laute der Wollust. Sie drängte sich dagegen und so geschah es, dass einer in ihr heißes Geschlecht eindrang und ihr Häutchen durchstieß. Ein kurzer spitzer Schrei, der wohligen Lauten wich, als mein Finger sie verwöhnte.
Um sie besser verwöhnen zu können, bat ich sie, sich auf das Bett zu legen. Ihre Schenkel öffneten sich ganz weit für mich. Aber anstelle der begehrten harten Steifheit besuchte sie meine Zunge, meine Lippen. Zärtlich schleckte ich ihren süßen Geschmack, den noch kein Mann vor mir hatte kosten dürfen. Meine Zungenspitze reizte ihre Perle so lange, bis aus dem Keuchen ein Schreien wurde. Der austretende Saft wurde sogleich von mir genascht.
“Oh, Ferdinand. Es kribbelt mir überall.”
“Meine holde Eleonore, bist du bereit, mich zu empfangen?”
“Ja, ja, ja”, kam es aus ihrem Mund, stoßweise, denn meine Finger spielten wieder an ihrem Geschlecht.
So öffnete ich den Latz meiner Hose, befreite, was in ihr versinken wollte und positionierte die Eichel vor ihrem Eingang. Diese rieb ein wenig durch die Feuchtigkeit und als ihr Stöhnen sehr laut wurde, drang ich ein. Diese Enge war für meine Erregung zu viel. Kaum in ihr drin, pulsierte meine Härte auch schon und verteilte meinen lebensspendenden Samen tief in ihr drin. Während dies geschah, spürte ich, dass sie mich dort massierte. Ihr Atem setzte immer wieder aus. Ihre Augen verdrehten sich und sie fiel in Ohnmacht.
Was sollte ich tun? So ratlos war ich noch nie.
Schritte näherten sich. Es wäre mehr als unziemlich, würde ich so in Flagranti erwischt. Ich gebe zu, in diesem Moment war ich ein Feigling. Ich verschwand durch das Fenster in den Garten und lief zurück zum Fest. Jeden, der mir begegnete, fragte ich nach Eleonores Verbleib. Bis dann einige mit mir gemeinsam auf die Suche gingen.
Wir fanden sie, im Gewächshaus, auf dem Bett, kopulierend mit dem Gärtner. Sie feuerte ihn an. Nannte ihn Ferdinand, als wäre sie in Trance. Schließlich war ich ja bei dem Suchtrupp.
Eine Hochzeit gab es drei Monate später auch. Klein und heimlich. Ihr Vater hatte sie verstoßen, als er von diesem Abend erfuhr. Eine Versöhnung schien unmöglich, denn ein Kind vom Gärtner war freilich nicht standesgemäß.^^
Nadine hatte während des Lesens ihre Hand zur Hilfe geholt. Auch in ihr kochte es. Dieser Mann schien ein wahrer Frauenverwöhner gewesen zu sein. Manipulativ, dennoch auf die Befriedigung beider Seiten aus.
Der Abend mit Valeria wurde zwiegespalten. Einerseits war Nadine geil wie Nachbars Lumpi, aber andererseits fehlte dieses Mal etwas. Etwas, das sie zu diesem Zeitpunkt nicht genau nennen konnte.

Als Nadine das Buch beendet hatte, war sie begierig auf die Fortsetzung. Bewusst ging sie in den Wald, versuchte sich zu erinnern, wo sie die Ruinen gefunden hatte. Nach längerem Umherirren fand sie die mit Efeu bewachsenen Mauern erneut. Die Tür lächelte sie an, Nadine schüttelte den Kopf. Das konnte es nicht geben.
Nachdem sie eingetreten war, kam ihr sogleich Konstantin entgegen.
“Willkommen, Nadine”, sagte er mit einer Stimme, die ihr einen wohligen Schauer über den Rücken jagte. “Schön, dass sie den Weg zurück zu mir gefunden haben. Darf ich Ihnen erneut einen Tee anbieten?”
“Gerne, Konstantin. Ich werde dieses Buch an seinen Platz zurückstellen.”
Mit einem fast schon diabolischen Grinsen verschwand Konstantin im Zimmer neben der Bibliothek. Kaum saß Nadine mit dem zweiten Band auf dem Sofa, so wurde das Kopfkino zu einem Betätigungsfeld an ihrem Körper. Ohne sich dessen bewusst zu sein.
So vertieft in die Lektüre spürte sie erst spät, dass Konstantin an ihren Schenkeln entlang strich. Mit Gefühl glitten seine Finger über die warme Haut. Ihnen folgte der Mund, seine liebkosenden Lippen. Nadine stöhnte auf. Ihr Puls beschleunigte sich, ihr Atem stockte. Als seine Zunge ihre Lippen, das Doppelpaar, berührte, an ihnen entlang fuhr, wusste sie genau, wie sich die Frauen in der Biographie gefühlt haben mussten. Ihr gesamter Unterleib vibrierte vor Verlangen. Soweit hatte sie noch keine Frau bisher gebracht. Denn die Gier nach einer Härte war unbekannt.
Nadine wollte wissen, wie es sich anfühlt, wenn ein Mann in ihr pulsierte. Die reinen Bewegungen des Rhythmus’ waren bekannt, aber die Stöße, die das Sperma in ihre Vagina bringen würden, eine Erfahrung, die erlebt werden wollte.
“Oh, Konstantin. Nimm mich. Zeig mir, wie ein Mann eine Frau glücklich macht.”
Die Distanz war gebrochen, die Grenze zerstört. Ab diesem Zeitpunkt gab es kein Zurück mehr. Das Sie wurde ein Wir. Ein Du und Ich in Verschmelzung.
Konstantin drang vorsichtig in das dargebotene Geschenk ein. Nadine reckte ihm ihr Becken entgegen. Langsame Bewegungen, die sich steigerten, wieder langsamer wurden. Seine Lippen glitten über ihre bei dem Akt immer mehr entblößte Haut. Saugten an ihren Hügeln und Knospen.
Bewegungslosigkeit. Nadine wollte sich gerade beschweren, als sie es spürte. Die Ausdehnung in ihr verstärkte sich, wurde weniger und wieder mehr. Etwas Heißes füllte sie aus. Auch sie reagierte darauf und molk die Härte in sich. Ihre gemeinsamen Schreie hallten durch den Raum und wurden von den Büchern geschluckt.
Valeria hatte sie angegiftet, als sie endlich, abends im Dunkeln, ohne zu wissen wie, zurückkam. Beim Versöhnungssex merkte sie sofort, dass Nadine anders war. Roch das Sperma, das aus ihr herausfloss.
“Hat es Spaß gemacht, sich von einem Kerl ficken zu lassen? Meinst du, du kommst damit jetzt bei mir durch? Oh, ich wollte doch nur mal… Vergiss es.”
Die Zweisamkeit war somit schlagartig beendet. Valeria wurde zu einer Furie. Nadine blieb nichts anderes übrig, als zu verschwinden. Ihre Geliebte war unberechenbar, das wusste sie von Freunden. Fremdgehen war eines ihrer Tabus, was Nadine wusste, aber im Moment der größten Leidenschaft bei Konstantin vergessen hatte.
Nadine floh, in den Wald, zum Schloss, das eigentlich eine Ruine war.
“Willkommen, Nadine. So schnell habe ich dich nicht zurück erwartet. Komm herein. Ich stelle dir Yvy vor. Yvy ist meine langjährige Haushälterin.”
Eine sehr runde Frau in einer Haushälterinnenuniform, wie man sie in früherer Zeit trug, kam aus dem Raum neben der Bibliothek.
“Willkommen in Schloss Wackerberg. Wenn Sie möchten, richte ich Ihnen ein Zimmer in dem oberen Stockwerk ein.”
Mit einem Nicken bejahte Nadine die Frage und schaute sich nach Konstantin um. Dieser stand in dem anderen Raum und winkte ihr zu, dass sie kommen solle. Mit müden Beine ging sie in die Küche, die aussah wie aus einem anderen Jahrhundert. Durch das Fenster war ein wunderschöner Garten zu sehen. Ein Garten im Wald? Nur ganz kurz flackerte dieser Gedanke auf. Verschwand.
“Möchtest du mit mir hier leben, Nadine? Willst du meine Schlossherrin sein?”
Nadine war verzaubert. Ohne weiter darüber nachzudenken, nickte sie zustimmend.
“Dann heiße ich dich willkommen auf Schloss Wackerberg. Meine Memoiren kennst du ja teilweise schon. Ich bin Graf Ferdinand Konstantin von Wackerberg und ich freue mich, dass mein Liebesschloss eine neue Herrin erhält.”
Mit einem innigen Kuss besiegelten die beiden ihren Bund.
Sie lebten lange glücklich und liebestoll in dem wunderschönen Schloss.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann lieben sie sich noch heute.

Die Liebeshöhle



„Die Wohnung ist einfach nur herrlich.“
Anastasia wirbelte in den leeren Räumen der zu besichtigenden Wohnung herum.
„Schau nur, die Holzbalken, die urigen geteilten Scheiben in den Fenstern, die Dachschräge. Jannis, die gefällt mir. Bitte, lass sie uns mieten.“
In ihrem Kopf richtete die junge Frau schon alles ein. Sie wusste, wo sie was von ihren Möbeln hinstellen wollte. Welche Dekorationen an welche Stellen passten. Die perfekte Wohnung eben.
Jannis, ihr Geliebter, schüttelte leicht den Kopf. Ihren Enthusiasmus kannte er zur Genüge. Ansonsten wären sie wohl auch nie zusammengekommen. Wenn Anastasia sich etwas in den Kopf setzte, bekam sie es in den meisten Fällen auch.
Aber sie hatte recht. Diese kleine Wohnung war perfekt als kleine heimliche Liebeshöhle. Denn er war verheiratet. Nicht mit Anastasia, sondern mit Margit, seiner ersten Liebe. Eine Scheidung kam nicht in Frage, denn Margit war schwer krank und er würde sie nicht verlassen. In guten wie in schlechten Tagen. Er liebte sie noch immer. Ebenso liebte er das frische Wesen von Anastasia. Er brauchte sie zum Überleben.
„Ja, wir nehmen sie.“
Bevor Jannis sich umsehen konnte, fiel Anastasia ihm schon um den Hals und küsste ihn.
„Hm, Entschuldigung“, meldete sich da eine dunkle Stimme. „Wenn Sie sich entschieden haben, könnten wir ja einen Abschluss tätigen.“
„Makler“, sagte Jannis mit einem neckischen Unterton, „Makler haben es doch immer eilig. Ich komme morgen vorbei und unterschreibe den Vertrag, Herr Gruber.“
Jannis regelte die Vertragsformalitäten. Der Umzug war schnell erledigt. Anastasia hatte wenige Möbel. Trotzdem kamen die Möbelpacker bei den fünfzehn Karton mit Büchern ganz schön ins Schwitzen. Die Wohnung lag im fünften Stock eines Altbaus. Einen Aufzug gab es nicht.
Als die hilfreichen Männer weg waren, begann Anastasia mit dem Ausräumen der Kartons. Sie schaffte es, alle zu leeren und auch die Sachen an die dafür vorgesehenen Plätze zu bringen. Deshalb fiel sie hundemüde mit schweren Gliedern ins Bett. Ihre Gedanken kreisten vorfreudig auf die Einweihung mit Jannis. Ihre kleine Liebeshöhle. Wie sehr sie diesen Mann liebte. Zu gerne würde sie sich eine Zukunft mit ihm vorstellen, aber sie wusste um dessen Frau und seiner Liebe zu ihr. Diese Wohnung zeigte ihr zumindest, dass er sie schätzte, wenn derzeit auch nur als Geliebte. Jederzeit könnten sie so ungestört ihrer eigenen Liebe nachgehen.

Sie träumte. Von einem Liebesabenteuer mit einem anderen Mann. Von einem dicker werdenden Bauch. Von noch mehr Männern. Wach wurde sie, weil ihr Unterleib zuckte. Das war nicht das erste Mal. Ein Orgasmus im Schlaf. Der Traum verwirrte sie. Sie liebte doch nur Jannis, was sollten die anderen Männer bedeuten? Nach einer wachen grübelnden Phase fiel sie in einen traumlosen Schlaf. Da Wochenende war, konnte sie in Ruhe ausschlafen.
Samstag, Anastasia war sich nicht sicher, ob es Jannis schaffen würde, zu kommen. Margit hatte einen schweren Anfall erlitten und war im Krankenhaus. Ein Zwiespalt überfiel die junge Frau. An solchen Tagen überwog die Nachdenklichkeit der Situation. Denn Jannis zog, aus vernünftigen Aspekten auch richtig, Margit vor. Aber es war doch ihr besonderer Tag. Sie wollten ihre Wohnung feiern. Ihr Liebesnest.
Mit den restlichen Umzugsarbeiten verbrachte Anastasia den Vormittag. Da sich Jannis noch immer nicht gemeldet hatte, wurde ihr die Zeit des Wartens zu lange. Schnell schrieb sie eine SMS, dass sie keine Lust zum Kochen hätte und daher zum Essen zum Chinesen um die Ecke ginge. Nur falls er käme und niemand öffnete.
Beim Anziehen ihrer Schuhe kam eine Nachricht zurück, dass er bei Margit in der Klinik bliebe. Sie solle nicht auf ihn warten, es könne länger dauern.
*Ich liebe dich, meine Maus*
Enttäuscht ging Anastasia die fünf Etagen langsam hinunter. Das Herz war ihr schwer. Würde ihre Liaison das auf Dauer aushalten? Die Euphorie über die kleine Wohnung wich einer Traurigkeit, die sie sich nicht erklären konnte. Vielleicht lag es auch daran, weil in der WG, in der sie seit dem Auszug aus dem Elternhaus gewohnt hatte, immer etwas los war. Alleine in der Wohnung war Ruhe. Niemand, der laute Musik hörte. Niemand, der ins Zimmer stürmte, um etwas zu fragen. Aber andererseits wäre diese Ruhe optimal, um sich auf die letzte Phase des Studiums vorzubereiten. Eben niemand, der störte.
Beim Chinesen angekommen, setzte sie sich ans Fenster. Der einzige freie Platz. Draußen gingen gerade die ersten Tropfen eines Schauers zu Boden. Beinahe wäre sie in den Regen gekommen.
Wie der Mann, der jetzt zur Tür hereinkam. Das Wasser tropfte aus seinen Haaren und seine Jacke war etwas durchnässt. Als er sich nach einem Platz umschaute, blickte er in Anastasias Richtung. Sie erkannte ihn sofort wieder. Alexander Huber, ihr ehemaliger Klassenkamerad.
„Alexander“, rief sie ihm zu und winkte.
Er kam zu ihrem Tisch.
„Hallo Anastasia“, begrüßte er sie freundlich. „Welch eine Überraschung. Darf ich mich zu dir setzen, oder ist der Platz besetzt?“
Sein Tonfall hatte so etwas, Anastasia konnte es nicht beschreiben.
„Setz dich ruhig. Ich bin alleine hier.“
Nachdem die Bedienung die Speisekarte gebracht hatte, bestellten die beiden und erzählten sich während der Wartezeit, was sie so seit dem Abitur erlebt hatten.
„Ein verheirateter Mann. Bist du sicher, dass er sich nach dem Tod seiner Frau für dich entscheidet? Ich meine, er ist ja dann frei und kann sich aussuchen, wen er will.“
„Jannis liebt mich. Sonst hätte er mir jetzt keine eigene Wohnung gemietet für uns beide.“
„Wenn du meinst. Aber so alleine macht eine Wohnung doch auch keinen Spaß. Da musst du ein paar Freunde einladen.“
Alexander grinste.
„Du bist in den letzten Jahren noch hübscher geworden. Eine richtig schöne Frau.“
Dabei strichen seine Finger, er trug seinen Ehering, zart über ihre Hand. Anastasia entzog sie ihm.
Da das Essen erschien, erledigte sich das Thema erst einmal. Anastasia blickte immer wieder zu ihrem Gegenüber. Alex hatte sich auch herausgemacht. Ein stattlicher junger Mann, in seinem Anzug sogar richtig gut aussehend. Er war in der Schule der Schwarm vieler Mädchen gewesen. Sie war damals schon mit Christian zusammen gewesen, da hatte er keine Chance gehabt.
„Ich habe eben auf der Speisekarte gelesen, dass sie hier Shuanggou Daqu Schnaps haben. Hast du den schon einmal probiert?“, fragte Alexander nach einigen Minuten schweigsamen Essens.
„Nein, ich trinke eher selten Hochprozentiges“, erwiderte Anastasia.
„Den musst du mit mir probieren. Ich bin gespannt, ob er hier genauso gut schmeckt wie in China.“
„Du warst schon mal in China?“
„Ja. Schon öfter. Geschäftlich. Da lernt man die deutsche chinesische Küche teilweise zu schätzen. Aber der Schnaps ist besonders. Komm, trink einen mit.“
Die junge Frau ließ sich breit schlagen. Aus dem einen Schnaps wurden sechs.
Anastasia spürte die Hitze in sich hochsteigen. Als Alexander erneut ihre Hand berührte, kribbelte es. Dieses Mal entzog sie ihm diese nicht.
„Zeigst du mir deine Wohnung?“, fragte Alexander ganz charmant.
Da sie stolz auf ihre erste eigene Wohnung war, sagte sie zu. Außerdem war ihr gerade nicht nach alleine sein.
Ganz Gentleman bezahlte er die Rechnung. Die Glückskekse wollten sie in ihrer Wohnung öffnen.
Anastasia schwankte etwas und so gingen sie Arm in Arm durch die Straße und die Treppe hinauf zur Wohnung. Sie spürte ein Kribbeln, ein Verlangen nach mehr als nur dieser Berührung. Alexander roch so verdammt gut.
Kaum hatte Anastasia die Wohnungstür aufgeschlossen, drängte sie Alexander gegen die Flurwand und küsste sie. Mit dem Fuß schloss er die Tür. Sie ging auf seinen Kuss ein. Ein Feuer durchzog ihren Körper. Ohne zu zögern ließ sie es zu, dass er sie entkleidete, ihren nackten Körper durch die Wohnung trug und sie auf dem Bett niederlegte. Anastasia wollte seinen Körper auch spüren. So riss sie Alexander förmlich seine Kleidung vom Leib.
„Du bist so schön, Anastasia“, säuselte der junge Mann. „Ich wollte schon immer einmal in dir ertrinken dürfen. Darf ich es heute Nacht?“
Anastasia war schon absolut in einer Phase, in der sie nur noch Sex wollte. Ihr gesamter Körper schrie danach.
„Ja, nimm mich“, hauchte sie daher.
Alexander fuhr mit seinen Fingern durch ihre Spalte und setzte sein Glied zwischen ihren Lippen an. Mit einem Ruck drang er in sie ein. Anastasia keuchte auf. Er war so viel größer und breiter als Jannis und die Männer vorher. Es schien sie zu zerreißen. Der Schmerz ließ nach, als Alexander langsam begann, sich in ihr zu bewegen. Daraus wurde Verlangen. Sie drängte sich seinem Rhythmus entgegen, um ihn noch tiefer in sich aufnehmen zu können. Sein Glied stieß jedes Mal gegen ihre Gebärmutter und schob diese an. Es dauerte nicht lange, da überrollte ein Orgasmus die junge Frau.
„Du bist ganz schön geil“, stöhnte Alexander. „Zeig mir, wie geil. Komm noch mal, du Schlampe.“
Dabei hämmerte er weiterhin seinen Luststab in ihre Vagina und zwirbelte abwechselnd ihre Brustwarzen. Anastasia schrie, als sie ein weiteres Mal kam.
„Ja, fick mich, du starker Hengst“, wimmerte sie, kaum noch hörbar.
Alexander hielt inne, versteifte sich. Anastasia konnte spüren, wie sich sein Glied in ihr verdickte und sein Schaft zu pulsieren begann. Heiße Strahlen schossen in sie hinein. Ihr bereits erregter Körper reagierte. Ihre Muskeln umschlossen das pulsierende Fleisch und saugten förmlich den Samen in ihre Gebärmutter hinein.

Atemlos lagen sie nebeneinander auf dem Bett. Der Schweiß kühlte die erhitzten Leiber.
„Du bist echt eine Wucht, Anastasia. Mit dir macht Sex Spaß.“
„Das liegt an dir, Alex.“
Die junge Frau strich über seinen blank rasierten Oberkörper. Erst als ihre Hand sein schlaffes Glied erreichte, hielt sie kurz an.
„Ich könnte jetzt noch einmal. So etwas habe ich noch nie erlebt. Das war so fantastisch.“
Ihre Hand griff das schlafende Fleisch und bewegte es vorsichtig auf und ab. Sie spürte, wie das Blut zurückkehrte. Als sie sich aufsetzte, floss aus ihr sein Sperma, die Schenkel entlang.
„Mach, reite mich. Sei eine wilde Stute, die ihren Hengst reitet. Zeig mir, wie scharf du auf mich bist.“
Anastasia dachte nicht darüber nach, sondern setzte sich auf ihn, ließ sich auf ihn fallen und spießte sich auf. Sofort spürte sie wieder diese erregende Wirkung seiner Fülle. Ihre Brüste wippten im Takt ihres Rittes und der Mann unter ihr stieß immer wieder nach und entlockte ihrem Mund wilde Schreie. Beiden war es egal, ob sie im Haus zu hören waren.
Irgendwann hörte Anastasia auf, überhaupt noch zu denken. Ihr Körper war reine Lust, die sich zu einem Höhepunkt schraubte, als Alexander sie von hinten nahm, den sie so noch nicht erlebt hatte. Seine Hoden klatschten gegen ihre Perle, seine Hände drehten und zogen an ihren Brustwarzen und sein Glied bohrte sich jedes Mal, bei jedem Stoß, scheinbar tiefer in sie hinein. Als eine Hand sich löste, bekam Anastasia das schon gar nicht mehr bewusst mit. Seine Finger glitten, nachdem sie die Feuchtigkeit ihrer Säfte aufgenommen hatten, in ihren Darm und fickten sie zusätzlich dort.
Anastasia brach zusammen, und Alexander stieß sie, als sie auf dem Bauch lag, weiter. Sie verkrampfte sich regelrecht in ihrem Höhepunkt und molk damit seinen Lusthammer bis auf den letzten Tropfen aus.

„Kommst du wieder?“, fragte Anastasia, als sie beide wieder angezogen waren.
„Ja, wenn du willst. Alle drei bis vier Wochen bin ich hier in der Stadt.“

Während Anastasia sich auf ihre Prüfungen vorbereitete, besuchte sie Jannis immer wieder zwischendurch. Der Sex mit ihm war seit Alexander nicht mehr derselbe. Ihr fehlte etwas. Etwas, das Jannis ihr nicht bieten konnte. Etwas, wonach sie süchtig wurde, nachdem Alex sie noch zweimal besucht hatte. Aber auch Alexander war verheiratet und hatte nicht vor, sich von seiner Frau zu trennen.
„Alex, bitte. Ich brauche dich. Ich liebe dich.“
„Anastasia, ich mag dich. Ich liebe den Sex mit dir. Aber ich werde Beate nicht verlassen. Du hast Jannis. Würdest du ihn verlassen? Für mich?“
Anastasia fühlte sich in die Ecke gedrängt. Sie liebte auch Jannis, anders, tiefer in ihrem Herzen. Ihr Zwiespalt zerriss sie förmlich. Gefangen zwischen zwei verheirateten Männern. Was sollte sie tun?

„Ich will einen Liebesbeweis von dir, Anastasia“, begann Alexander beim nächsten Besuch, als sie erschöpft nebeneinander lagen.
In ihr keimte sofort Hoffnung auf. Hatte sich Alexander anders entschieden? Würde er sich doch von seiner Frau trennen?
„Ich will, dass du dir ein A auf deinen Schamhügel tätowieren lässt. A wie Alexander. Wie das A aussieht, bleibt dir überlassen. Bei meinem nächsten Besuch, ansonsten werde ich nicht mehr kommen.“

Anastasia verbrachte die nächsten Tage in einem Wechselbad der Gefühle. Viele Emotionen stürmten auf sie ein. Ihre Prüfung brachte Lampenfieber. Jannis‘ Frau ging es schlechter. Und Alexanders Forderung brachte sie in einen weiteren Zwiespalt. Sie war süchtig nach dem Sex mit ihm. Das war ihr bewusst. Und sie würde auch Jannis verlassen, wenn es Alexander fordern würde. Aber ein Tattoo? So etwas hatte sie nie gewollt. Und dann noch ein A für Alexander. Ihr Körper reagierte mit einem Durcheinander. Sie bekam Durchfall und Erbrechen, alles in ihr rebellierte.
Körperlich mit Ach und Krach kämpfte sie sich erfolgreich, Summa cum Laude, durch ihre Prüfungen. Total erschöpft lag sie anschließend in ihrem Bett und schlief ein. In ihrem Traum sah sie ein A. Aber dennoch auch nicht. Dieses A sah anders aus. So wie früher die Buchstaben, als die Mönche die Bücher noch mit Hand schrieben.
Ein A wie ein Vorhängeschloss. Mit Blütenranken außen herum.
Am nächsten Morgen entwarf Anastasia ein Bild. So sollte ihr Tattoo aussehen. Sie war verrückt nach Alexander, oder besser, nach dem Sex mit ihm. Sie wollte das nicht verlieren, auch wenn er sich nicht von seiner Beate trennen würde. Damit ging sie in das nächstbeste Studio und machte einen Termin.
Bevor sie diesen wahrnahm, rasierte sie sich sehr sorgfältig. Der Tätowierer war ein Mann mittleren Alters, der seine Arbeit professionell ausübte und Anastasia war begeistert von dem Ergebnis.

Drei Tage später kam Jannis zu Besuch.
„Was ist denn das?“, fragte er erstaunt, als er sah, was unter dem Bademantel war.
„Ich habe mich tätowieren lassen.“
„Ja, das sehe ich. Du wolltest doch nie.“
„Davon habe ich geträumt, weißt du. Irgendetwas in meinem Inneren sagte mir, wir sollten unsere Liebe verschließen, bewahren. Weißt du, ich liebe dich.“
„Ach mein Schatz. Ich liebe dich auch. Zu solchen Mitteln hättest du nicht greifen müssen.“
Zärtlich küsste er Anastasia auf den Mund. Nicht fordernd, sondern liebevoll. Seine Lippen waren so warm und weich. Liebkosten und neckten. Sie ging auf sein Begehren ein und zog ihn mit sich auf das Sofa. Neckisch leckte sie an seinem Ohrläppchen, biss vorsichtig hinein. Jannis stöhnte.
„Mach langsam. Sonst werde ich zu wild und kann mich nicht mehr beherrschen.“
Anastasia öffnete seine Hose und setzte sich auf den Pfahl, der sich ihr anbot. Mit kreisenden Bewegungen trieb sie sich zu einem Höhepunkt. In letzter Zeit war sie so empfindlich geworden. Die Hände an ihren Brüsten reichten oftmals schon aus, damit sie kam. Als hätte Alexander sie aus einem Dornröschenschlaf erweckt.
„Du bist in letzter Zeit so geil. Das ist herrlich. Am liebsten würde ich dich nie wieder alleine lassen wollen.“
Jannis umarmte seine Geliebte fest. Sein Aufbäumen spürte Anastasia heftig in ihrem Inneren. Sie fühlte sich geborgen und geliebt.

Bisher konnte Anastasia von Glück reden, dass Jannis noch nie unangekündigt aufgetaucht war, denn er besaß einen eigenen Wohnungsschlüssel zu ihrer Liebeshöhle.
Alexander kam am Tag nach Jannis.
„Und? Hast du dich entschieden?“
„Ja, sieh her“, sagte die junge Frau und entblößte ihren Schamhügel.
„Ein Vorhängeschloss in Form eines A. Ich hoffe, das stellt dich zufrieden.“
Unsicher blickte sie auf sein Gesicht.
„Ich wusste doch, dass du eine geile Schlampe bist. So geil, dass du alles tun würdest, um mir zu Gefallen zu sein.“
Anastasia musste schlucken. Hatte sie die Worte richtig verstanden und interpretiert?
Aber Alexander wusste, wie er vielen Fragen entgehen würde und packte nicht gerade zärtlich an ihr Geschlecht und provozierte es. Sie schmolz wie Schokolade in der Sonne dahin, lief über seine Finger.
„Geiles Stück. Ich fick dich jetzt, bis du nicht mehr denken kannst.“
Grob riss er ihren Slip beiseite, öffnete seine Hose und drang in sie ein. Seine Stöße waren hart und fordernd. Ihr Körper reagierte auf seine Härte und es dauerte nicht lange, bis sie ein Orgasmus überrollte. Es folgten weitere.
Keuchend lag sie neben ihm, als er zum Abschluss sein Sperma über ihrem Gesicht, was er vorher noch nie getan hatte, verspritzt hatte.
„Beim nächsten Mal nehme ich dich mit in meinen Club. Geile Weibchen werden da immer gerne gesehen.“
Anastasia wusste nicht so recht, was sie dazu sagen sollte und schwieg. Der Sex mit Alexander war dieses Mal ziemlich unangenehm gewesen.
„Und nimm ab. Dein Bauch wird ja langsam zu einer Kugel. Ich will mit einer schlanken Frau ficken, dicke stoßen mich ab.“
Das verletzte die Frau an seiner Seite. Tränen flossen.
„Hör bloß auf zu heulen. Das ist echt das Letzte, was ich gebrauchen kann.“
Während Anastasia noch versuchte, ihre Emotionen in den Griff zu bekommen, zog Alexander sich an und verließ sie. Bevor sich die Haustür hinter ihm schloss, sagte er noch: „In zwei Wochen bin ich zurück. Zieh dir etwas Verführerisches an.“

Dick, sie war doch nicht dick. Anastasia verstand Alexander nicht. Ja, sie hatte am Bauch etwas zugelegt, aber das lag sicherlich an der Schokolade, die sie abends vor dem Fernseher verputzte, weil sie alleine war. Die sollte sie besser sein lassen.
Ein Schlüssel drehte sich im Schloss. Jannis. Wäre er eine halbe Stunde früher gekommen, die Situation hätte zu einer Katastrophe geführt.
„Ich habe dir etwas mitgebracht“, rief er, als er den Flur betrat.
Anastasia erwachte aus ihren Grübeleien. Sie griff in ihre Haare und bemerkte erst zu diesem Zeitpunkt das getrocknete Sperma darin.
„Hallo Jannis“, erwiderte sie, „Ich spring mal schnell eben unter die Dusche.“
Während sie ins Badezimmer ging, wurde sie wieder nachdenklich. Jannis hatte noch nie etwas gefordert. Auch zu der Zeit nicht, als sie frisch zusammen waren und sie eigentlich noch mit Philippe liiert war. Er hatte sie nie vor eine Wahl gestellt, sie nie gedrängt, sondern akzeptiert, dass sie selbst die Entscheidung treffen musste. Schon damals war sie zwischen zwei Männern gewesen.
War es richtig, Alexander nachzugeben? Seine Forderungen zu erfüllen? Wollte sie das wirklich?
„Hallo, mein Schatz“, begrüßte Anastasia Jannis und legte ihre Hand auf seine Schulter.
Jannis drehte sich um und sah seine hübsche Geliebte nackt und feucht vor sich stehen.
„Wegen mir hättest du sich nicht duschen müssen. Ich nehme dich auch schweißgebadet.“
Er griff in seine Tasche, die neben ihm auf dem Tisch stand und entnahm dieser eine Schachtel mit Pralinen.
„Oh, Jannis. Meine Lieblingspralinen. Aber …“, Anastasia kam ins Zögern, die Worte von Alexander hallten wieder durch ihren Kopf.
„Was denn für ein Aber?“
„Guck doch mal, ich habe zugenommen. Mein Bauch ist dicker geworden. Zu viel von der leckeren Schokolade.“
Jannis lachte.
„Du bist zu dick? Wo denn? Und wenn, ich nehme dich, egal, wie du aussiehst. Ich liebe dich nämlich.“
Liebe, wann hatte Alexander eigentlich mal von Liebe gesprochen? War sie für ihn nur ein geiler Fick, oder investierte er dabei auch Emotionen? Anastasia wurde sich just in diesem Augenblick bewusst, dass sie Alexander nicht liebte, sondern auch nur den Sex mit ihm wollte. Der war tierisch gut. Aber als Grundlage für eine Beziehung, nein, das konnte nicht gut gehen.
„Ich habe eine weitere Überraschung für dich. Pack mal aus“, sagte Jannis und zeigte auf seine Hose.
Vorsichtig zog Anastasia den Reißverschluss hinunter und öffnete den Knopf. Jannis‘ Glied war noch am schlafen. Vorsichtig nahm sie es aus der schützenden Hülle.
Mit zarten Lippen umschloss sie es und saugte liebevoll, bis sie bemerkte, es wuchs in ihren Mund hinein.
„Maus, oh, das ist schön. Mach weiter.“
Aber Anastasia war noch aufgegeilt von dem Fick mit Alexander. Sie wollte mehr.
„Ich möchte, dass du mich von hinten nimmst, bitte“, keuchte sie atemlos.
Jannis‘ Blick war verwirrt.
„Das wolltest du doch auch nie.“

„Heute würde ich das gerne ausprobieren, bitte“, bettelte Anastasia richtiggehend. In ihr drin war der Versuch, es mit Jannis zu erleben, bevor Alexander es machen würde. Er hatte so etwas angedeutet. Sie wollte wissen, wie sich das anfühlte, bevor er ihr wehtun würde, weil sie sich zu doof anstellte.
„Wenn du das wirklich willst, werde ich dich zärtlich nehmen.“
Jannis liebkoste Anastasia, als sie vor ihm kniete und ihm ihre Kehrseite zeigte, zwischen ihren Lippen. Seine Zunge leckte ihre Scham.
„Du bist ganz schön feucht, als ob du dich darauf freuen würdest.“
Seine Finger nahmen ihre Feuchtigkeit auf und verteilten sie um die Rosette. Vorsichtig drang ein Finger ein, dem sie keinen Widerstand entgegensetzte. Auch dem zweiten nicht, mit dem er sie aufdehnte. Es fühlte sich geil an. Das hatte es schon einmal, aber mitten im Geschlechtsakt hatte sie es nicht real wahrgenommen.
Der Zittermoment kam. Seine Eichel berührte ihre Hintertür und drängte dagegen. Ohne Probleme drang Jannis ein. Langsam glitt sein Schaft hinein und als sich Anastasia an die Dehnung gewöhnt hatte, wurden seine Stöße schneller und heftiger. Sie ergab sich, löste sich von ihren Hemmungen und schrie ihren Orgasmus heraus. Kurz darauf spürte sie das verräterische Zucken in ihrem Darm.

„Wann ist eigentlich die Abschlussfeier?“, wollte Jannis später wissen.
„Die ist in zwei Wochen. Ich werde eine Rede halten müssen, so als Beste. Mir graut davor.“
„Du schaffst das. Hast du schon ein Kleid?“
„Nein, ich warte wohl auch noch besser etwas und esse keine Schokolade mehr bis dahin.“

Alexander stand vor der Tür und klopfte. Anastasia hatte keine Zeit, sich weiter vorzubereiten, mental, denn sonst klingelte er immer unten an der Haustür.
Sie trug einen kurzen schwarzen Rock und eine weiße Bluse, dazu hohe Schuhe.
„Du siehst ganz schön geil aus, du Schlampe“, begrüßte er sie, als er eintrat. „Trägst du Unterwäsche?“
Anastasia nickte.
„Zieh sie aus. Dreckige Schlampen brauchen keine.“
Die junge Frau schluckte. In ihr kroch eine Furcht hoch. Dennoch hatte sie keine Zeit, weiter darüber nachzudenken. Alex riss ihr einfach den Slip herunter und drang grob mit seinen Fingern ein. Ihr Körper reagierte sofort.
„Nass, du willst wohl gefickt werden, bevor wir gehen?“
Sie nickte.
Alexander drehte sie um, sie konnte den Reißverschluss hören, und drang ohne Zögern in die bereitwillige Öffnung ein. Kurz vor ihrem Höhepunkt entfernte er sich aus ihr.
„Nein, bitte. Mach weiter.“
Sie hörte den Knall auf ihrem nackten Hintern, bevor sie ihn spürte.
„Ich sage, was wann gemacht wird. Zieh deinen BH aus und dann gehen wir.“
Mit freiem Oberkörper stand sie vor ihm, wollte sich gerade wieder die Bluse überziehen, als Alexander ihr Nippel griff und daran zog. Die junge Frau ging in die Knie. Ein Stromschlag jagte durch ihren Körper.
„Hier, das wird daran befestigt.“
Damit klemmte er ihr etwas an ihre Nippel, die in letzter Zeit sehr empfindlich waren. Der Schmerz brachte Tränen in ihre Augen.
„Hör auf zu flennen. Das wird dich geil machen.“
Dabei zog er an den Klemmen.
„Dein Bauch ist zumindest nicht dicker geworden. Aber du hast dich nicht an meine Anweisung gehalten und abgenommen. Da gibt es jetzt noch keine Belohnung. Lass uns gehen. Und denk daran, du machst, was ich dir sage.“

Wie ein Hündchen folgte Anastasia dem Mann, der ihr Sex versprach, wie sie ihn nie vorher mit ihm erlebt hätte. Das mit dem Bauch war nicht so einfach. Obwohl sie seit seinem letzten Besuch auf jegliche Süßigkeiten verzichtet hatte, war er geblieben. Er fuhr einen teuren Wagen, mit viel Platz. Auf den Weg achtete Anastasia nicht, denn seine Hand war zwischen ihren Schenkeln. Gekonnt brachte er sie immer wieder bis kurz vor einen Höhepunkt. Das machte sie verrückt. Sie wollte doch mehr.
In roter Leuchtschrift stand auf dem Haus mitten im Wald „Au revoir Tristesse“.
Davor parkten viele Autos, keine billigen.
Alexander ging vor, nannte dem Türsteher ein Wort und Anastasia betrat etwas, das sie am liebsten hätte umkehren lassen. Die Möglichkeit wurde ihr genommen. Der Mann an ihrer Seite hakte sie unter und ging wie ein stolzer Gockel weiter. Er wurde von anderen Männern begrüßt. Sie stierten auf Anastasia und zogen sie mit ihren Blicken aus.
„Hast du die Ware dabei?“, fragte einer. Ein fetter Kerl, den Anastasia widerwärtig empfand.
„Ja, immer doch. Kennst mich ja.“
„Gut, hoffentlich ist die so gut wie die letzten.“
„Wenn nicht sogar besser.“
Alexander grinste überlegen.
Ein paar Frauen schienen auch zugegen zu sein, aber sie beachteten Anastasia nicht weiter, denn in ihren Körperöffnungen steckten Männer und kopulierten mit ihnen.
In Anastasia schrie alles nach Rückzug. Nein, das wollte sie nicht. Plötzlich spürte sie Alexanders Hand an ihrer Scham, seinen  Finger in sich eindringen. Ihr Körper reagierte und übernahm die Herrschaft über die Vernunft.
In einem separaten Raum war sie mit Alexander allein. Er stieß sie auf das dort stehende Bett, spreizte ihre Beine und spielte weiterhin das verstörende Spiel mit seinen Fingern. Jeder Höhepunkt, der sich anbahnte, wurde beendet, bevor er Gelegenheit hatte. Endlich nahm er sein Glied aus der Hose und setzte an. Als er in Anastasia eindrang, kamen zwei weitere Männer in das Zimmer. Sie nahm das nur unterbewusst wahr, zu sehr war sie auf die Füllung in ihrer Enge fixiert. Nach ein paar kurzen Stößen explodierte sie auch schon.
Ein Keuchen im Hintergrund verriet die weiteren Personen. Anastasia war in einem Lustnebel gefangen. Alexander zog sie über sich.
„Komm, reite mich, du Schlampe.“
Anastasia folgte seinen Worten, denn sie liebte die Tiefe bei dieser Stellung. Als sie nach einem weiteren Höhepunkt auf seinen Oberkörper fiel, spürte sie Finger an ihrem Geschlecht. Wie diese ihren Lustsaft nach oben verteilten, zu ihrem Hintertürchen. Gut, dass sie darauf vorbereitet war. Also hatte sie richtig gedacht. Kurze Gedanken gingen ihr durch den Kopf.
Was dann folgte, damit hatte sie nicht gerechnet. Es war nicht Alexander, der sie dort nahm, denn er blieb, wo er war. Ein weiteres Glied drang in sie ein. Nicht so groß und ziemlich schmal.
„Du bist ganz schön eng. Hat Alexander den richtigen Riecher gehabt. Komm zeig mal, wie gut du ficken kannst.“
Die Stimme und der Bauch, der sich gegen ihren Po drückte, gehörten diesem fetten Fiesling. In Anastasia zog sich alles zusammen, aber Alexander begann erneut mit seinen Stößen. Ihr Körper wollte wieder nur reagieren. Zumal das doppelte Ausfüllen einen so stärkeren Reiz ausübte. Nur diesmal war der Ekel vor dem Kerl in ihrem Darm, sogar ohne jeglichen Schutz, stärker. Der Verstand schrie laut auf. Anastasia befahl sich selbst, aufzuhören, nur den Körper entscheiden zu lassen.
„NEIN!“
Die Männer hielten kurz inne. Alexander verabreichte ihr eine Ohrfeige.
„Du bist eine Schlampe, du machst weiter.“
„Nein! Stopp!“
„Du machst jetzt weiter, sonst gibt es Ärger.“
Anastasia war wieder voll bei Verstand.
„Nein, das diskutiere ich jetzt nicht. Ich sage Stopp. Alles andere ist Vergewaltigung!“
Der Typ hinter ihr entfernte sich. Alexander hingegen gab nicht auf. Er stieß wieder in ihren Unterleib hinein und hielt dabei ihr Becken fest.
„Ich sagte, nein, stopp. Was verstehst du an diesen beiden Worten nicht?“
Mit einer Kraft, die sie sich selbst nicht zugetraut hätte, erhob sich Anastasia und stand auf. Mit der Handtasche, die sie aufgehoben hatte, ging sie zur Tür.
„Lass mich bloß in Ruhe. Ich will nie wieder etwas mit dir zu tun haben.“
Mit erhobenem Haupt stolzierte sie durch die Gänge, obwohl in ihr die Panik herrschte, die Männer würden sie zurückhalten und weiter ausführen, was sie begonnen hatten. Aber niemand folgte ihr. Hinter sich hörte sie einen Streit, den Alexander und der Fette nun miteinander begannen. Ihr war das so was von egal.
Im Wald war es dunkel und unheimlich. Trotzdem ging Anastasia den Weg entlang, den der Vollmond beleuchtete. Die Schuhe hatte sie zu Beginn schon ausgezogen. Dafür waren sie nicht geeignet. Als sie an der Straße angekommen war, sah sie in der Ferne ein Auto auf sich zukommen. Sie winkte und der Fahrer hielt an.
„Können Sie mich bitte mit in die Stadt nehmen?“

Abschlussfeiertag, Anastasia saß der Abend noch immer in den Knochen. Alexander war am nächsten Tag noch einmal bei ihr erschienen, aber sie hatte ihm klargemacht, dass sie ihn wegen versuchter Vergewaltigung anzeigen würde, falls er sie nicht in Ruhe ließe. Damit hatte sich das Thema hoffentlich erledigt.
Es klingelte. Anastasia öffnete die Tür. Jannis stand davor.
„Hast du deinen Schlüssel vergessen?“
„Nein, ich wollte mich einmal als Gast fühlen.“
Jannis überreichte ihr einen Blumenstrauß.
„Bitte schön, Frau Diplom. Ich habe noch ein weiteres Geschenk für dich, aber das darfst du erst heute Abend auspacken, nach den Feierlichkeiten.“

Nach den Feierlichkeiten dauerte so lange. Anastasia war absolut kribbelig.
„Jetzt sind wir wieder da. Was ist es? Bitte, sag es mir“, bettelte Anastasia.
„Ok, ich fange damit an. Aber du musst mir versprechen, Geduld zu haben.“
Anastasia nickte.
„Es fing damit an, dass ich dich kennenlernte. Du warst ein Schlüssel für mich. Ein Schlüssel zurück ins Leben, das ich durch Margits Krankheit aus den Augen verloren habe. Der nächste Schlüssel war, dass ich mich in dich verliebte, dich nie wieder verlieren wollte. Ich habe den Kampf gegen Philippe gewonnen, ohne kämpfen zu müssen. Der nächste Schlüssel führte also in dein Herz. Das Naheliegende war dann diese Wohnung. Dieses Mal gab es einen echten Schlüssel in die Hand. Ich liebe dich, meine Maus. Als du dann mit diesem Tattoo ankamst, dem Schloss auf deinem wunderschönen Venusberg, für unsere Liebe, da war ich dermaßen ergriffen, dass ich überlegte, welcher Schlüssel dazu passen würde.“
Jannis öffnete seine Hose. Sein Schamhügel war auch rasiert. Darauf war etwas gezeichnet, nein, auch tätowiert, wie Anastasia unschwer erkennen konnte. Ein Motiv, das auf seinen Penis überging. Ein Schlüssel.
Da sie selbst die Schmerzen kannte, die beim Stechen entstehen, verliebte sie sich einmal mehr in diesen wunderbaren Mann. Er hatte für sie Schmerzen erlitten.
„Jetzt hat dein Schloss einen Schlüssel. Nur den einen. Niemand anderes soll mehr dein wunderschönes Schloss aufschließen können.“
Anastasia fiel Jannis um den Hals. Egal, dass der Sex nicht so berauschend war wie mit Alexander, aber hier war wahre Liebe am Zug. Liebe und Zuneigung.
„Ich liebe dich, Jannis.“
Nie wieder würde sie aus Enttäuschung einem anderen Mann das zugestehen, was sie Jannis schenkte. Ihre Liebe, ihren Körper, sich selbst.









Montag, 20. Juni 2016

Der Fuhrpark



Hi, ich bin Jenny. Wer mir begegnen will, ich arbeite im Fuhrpark der Fickfarm. Natürlich heißt die nur im internen Gebrauch so. Nach außen hin verkauft sie mein Bruder als Wellnessurlaub der besonderen Art. Wir übernahmen den Bauernhof von unserer Tante, ihr Erbe an uns. Damals wussten wir gar nicht, was die ältere Dame da betrieb. Immer kam sie uns besuchen. Wir waren nie bei ihr. Sie war bis zu ihrem Tod ein sehr lebenslustiger Mensch. Inzwischen ist uns bewusst, warum.Überraschung pur, als wir den Hof betraten.
Tiere gab es keine. Dafür waren die Zimmer sehr speziell ausgestattet. Überall existierten Liebesspielzeuge der unterschiedlichsten Art. Da war von einem romantischen Abenteuer bis hin zu SM-Spielchen alles möglich.
Wir überlegten nicht lange und beschlossen, das betreiben wir weiter. Und mitspielen würden wir auch. Schließlich sind wir ja nicht prü
de. Während sich mein Bruder um einsame Damen kümmerte, spezialisierte ich mich auf den Fuhrpark, der selbstverständlich die Herren anzog. Es waren nicht nur alleinstehende Männer, nein, auch die, die in Begleitung ihrer besten Stücke zu uns kamen, um die Autos anzuschauen. Ich machte mit jedem Interessenten eine Rundführung der außergewöhnlichen Art. Manche standen auf Oldtimer, andere wiederum auf die schnellen Flitzer. Für jeden von ihnen hatte ich eine kleine Aufmerksamkeit parat.
Ein paar Begebenheiten möchte ich hier erzählen, damit ihr wisst, wie unser, in diesem Fall mein Service aussieht.
Da ich praktisch ganz geschickt bin, begann ich damit, die Autos zu warten. Ohne Pflege halten sie nicht ewig. Dazu trug ich eine Jeanslatzhose. Unten drunter nichts. Klamotten waren noch nie so meins. Der Fuhrpark befindet in der ehemaligen Scheune. Da ist es immer warm und trocken, dass ich auch nicht frieren muss.
Die ersten Gäste, die wir hatten, befanden sich im Haus und bezogen ihre Zimmer. In der Küche wurde das Abendessen bereitet. Die Köchin verstand sich auf erotisierende Speisen, die Lust auf mehr machten. Sowohl auf Nachspeisen, die man sich gegenseitig abschlecken konnte als auch innere Lust auf ein Techtelmechtel. Sei es mit dem Partner oder einfach jemand anderem. Das überließen wir unseren Gästen.
Ich kniete gerade vor der Heckklappe des alten Käfers, um dort den Motor zu checken. Alte Autos machen richtig Spaß, da kann man noch so viel selbst reparieren. Meine Finger waren schwarz vom Motoröl, als sich plötzlich Schritte von hinten näherten.
»Guten Abend«, sprach mich eine warme männliche Bassstimme an. »Ihr habt hier tolle Autos. Seid ihr Sammler?«
Leicht grinsend erhob ich mich. »Die Wagen haben wir von unserer Tante geerbt. Sie war eine leidenschaftliche Sammlerin, wie man sehen kann. Ich halte sie nur instand.«
Der Typ war ein Traum von Mann, wenn ich das so sagen darf. Absolut meine Wellenlänge. Groß, blond und blauäugig. Und er starrte auf meine blanken Möpse, die sich natürlich nicht vollständig vom Latz der Hose bedecken ließen.
»Schöne Stücke. Darf man die anfassen?«
Im ersten Augenblick dachte ich, er meinte die Autos. Schließlich hatten wir das erste Mal Gäste.
»Ja klar. Immer doch. Nur zum Angucken sind die fast zu schade«, war meine Antwort.
Er trat auf mich zu und griff beherzt an meine Titten. Hob sie, wie um zu wiegen, ob sie schwer genug sind. Aber er ging dabei so geschickt vor, dass er gleichzeitig meine Nippel mit seinen Fingern bearbeitete. Kleine Stromschläge flossen bis in meinen Unterleib und meine Spalte wurde feucht. Stöhnend ließ ich es geschehen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon länger keinen Sex mehr gehabt und war ziemlich ausgehungert. Ich presste mich ihm entgegen.
»Wie sieht denn dein Motor aus?«, fragte er. »Mach doch mal deine Motorhaube auf.«
Damit konnte er nur meine Hose meinen. Schnell öffnete ich die beiden Knöpfe oben und der Latz fiel herunter. Sofort waren seine Hände wieder an meinen Brüsten und kneteten sie durch. Meine Knie wurden weich und ich sackte etwas ab.
»Das gefällt dir wohl. Vielleicht möchtest du ein bisschen meinen Kolben säubern?«
Das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Er trug nur eine bequeme Jogginghose, die sich schon verdächtig ausbeulte.
Mit meinen schwarzen Fingern strich ich darüber. Fühlte sich ziemlich geil an, dieser Kolben. Mein Kopfkino sprang an und ich stellte mir vor, wie er in mir verschwinden würde. Bis zum Anschlag, bis zu meinem Muttermund. Mein Saft tropfte schon aus mir heraus und benässte den Jeansstoff.
Schnell zog ich den Bund seiner Hose runter, wobei mir dieser Kolben förmlich entgegen sprang. Mit meinen Händen konnte ich ihn nicht anfassen, Motoröl war nicht so gesund. Also nahm ich diesen riesigen Kolben in meinen Mund. Meine Zunge glitt über seine Eichel, an der Rille entlang. Nun war es an ihm, aufzustöhnen. Ich roch seinen Schwanz, sauber und nach seiner Seife.
Immer tiefer nahm ich den Kolben in meinen Mund, saugte und bewegte meine Zunge. Er wurde noch etwas steifer. Den nassen Fleck im Schritt meiner Hose spürte ich schon. War der Typ geil.
Ich schaute zu ihm auf und sein bestes Stück war bis zum Anschlag in meinem Mund verschwunden. Mit dem bewussten Hineingleiten und dem richtigen Winkel überwand ich den Würgereiz. Er packte in meine langen blonden Haare und bestimmte den Takt. An meinem Kinn spürte ich, wie sich seine Hoden zusammenzogen und wusste, gleich würde er mir seine Ladung in den Hals schießen. Heiß und laut keuchend spritzte er ab. Ich schluckte alles.
Da ich auch noch meinen Spaß haben wollte, saugte ich diesen Kolben weiter, damit er gar nicht erst erschlaffen konnte.
»Jetzt will ich dich ficken. Komm, zieh deine Hose aus.«
Das war das, was ich hören wollte. Die Knöpfe an den Seiten waren schon offen, als auf einmal eine laute und hohe Stimme vom Eingang her erklang.
»Bernhard, bist du hier?«
Der geile Typ zuckte zusammen, als ob er eine mit einer Peitsche überbekommen hätte.
»Ja, Schatz. Ich komme. Warte. Habe mir nur ein paar Autos angeschaut.«
Er zog seine Hose wieder hoch und verschwand.
Hinterließ mich geil und nass. So ein Idiot.
Schnell wusch ich meine Hände, damit wenigstens sie mich etwas abkühlen konnten. Sie glitten in meine Hose und das Kribbeln unter meinem Schambein machte mich schier weg verrückt. Immer noch diesen geilen Kolben in Erinnerung strichen meine Finger durch meine geschwollenen Schamlippen und verschwanden nach einigen Kreisen um meine Klit in meiner Öffnung. Mit gekonnten Bewegungen brachte ich mich zum Höhepunkt. Trotzdem war es nicht die Befriedigung, die ich mir erhofft hatte.
Bernhard ging mir in den folgenden Tagen grundsätzlich aus dem Weg. Seine Freundin schien ihn ziemlich zu triezen und er ihr hörig.
Aber neue Besucher des Fuhrparks blieben natürlich auf Dauer nicht aus. Schon zwei Tage später kam so ein eitler Gockel rein. Klein, kahlköpfig und dickbäuchig. Gar nicht mein Typ. Ich reparierte gerade die Fensterkurbel des Rolls Royce. Übrigens ein sehr geräumiges Auto.
»Das ist aber ein tolles Sammlerstück. Wissen Sie, was der wert ist?«
Ich drehte mich aus meiner Position zu ihm um. Auch hier Stielaugen in Richtung meiner Titten.
»Nein, damit kenne ich mich nicht aus. Aber er hat für mich auch eher ideellen Wert, mit Geld nicht aufzuwiegen.«
»Darf ich mich mal reinsetzen?«
»Immer zu, dafür sind die Wagen da.«
Er kletterte zu mir auf die Rückbank, rückte mir auf die Pelle und hauchte mir ins Ohr, während er zart über meine Brust strich.
»Und welchen Wert hast du, Süße?«
»Das musst du schon selbst herausfinden«, antwortete ich keck. Eigentlich hätte ich lieber etwas anderes gesagt, aber man muss seine Kunden ja bei Laune halten.
Zielstrebig kniff er in meine Nippel. Die Stromschläge erreichten sofort meinen Unterleib und erzeugten ein Verlangen nach mehr.
»Ich bin Vincent. Du bist eine ganz Süße. Wie heißt du?«
»Jenny. Und ich bin hier die zweite Chefin. Wenn du Wünsche hast, darfst du jederzeit gerne zu mir kommen.«
»Auch in dir kommen?«
Dabei glitt eine Hand in meine Latzhose zu meinem Schambein und drückte darauf.
»Ja, auch das«, keuchte ich auf. Er verstand etwas von der manuellen Art und Weise, eine Frau zum Wahnsinn zu treiben. Die Hose bot ausreichend Platz, dass er seinen Arm darin frei bewegen konnte. Vincents Finger glitten durch meine Spalte, drückten auf die inzwischen geschwollenen Schamlippen. Als er dann auch noch meine Perle bespielte, rollte ein kleiner Orgasmus über mich hinweg.
»Süße, du bist ganz schön geil. Das gefällt mir. Hier fühl mal.«
Seine Hand führte die meine zu seinem Schritt. Hätte ich dem kleinen Kerl gar nicht zugetraut, die Größe der Beule. Da wurde ich tätig.
Schnell kniete ich mich vor ihn hin. Der Platz im Fond reichte aus, da dieser Wagen eines der längeren Modelle war. Schnell hatte ich sein Glied ausgepackt und war erstaunt von der Größe. Größer noch als bei Bernhard. Meine Hose war wieder nass und ich hoffte, dass es diesmal bis zu dem erwünschten Höhepunkt käme.
Vorher ließ ich Vincent dieselbe Behandlung zukommen wie Bernard. Es war wesentlich schwieriger, ihn komplett in meinem Mund und Rachen aufzunehmen, aber ich schaffte es. Sein Sperma spritzte heiß durch meine Kehle und ich verschluckte mich, sodass ich husten musste.
»Süße, du bist echt klasse. Komm, setz dich. Bis ich wieder einsatzbereit bin, will ich deine Süße schmecken.«
Das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Rasch entledigte ich mich meiner Latzhose und setzte mich auf die bequeme Rückbank.
Wieder glitten seine Finger gekonnt über meine Schamlippen und machten mich noch kribbeliger, als ich schon war. Ich reckte ihm mein Becken entgegen. Seine Zunge war meisterhaft. Sie bohrte sich in meine Öffnung hinein. Tief hinein, wie es noch kein Mann zuvor mit diesem Körperteil geschafft hatte. Seine Hände blieben nicht ruhig, sondern spielten weiter an meinen Schwellungen herum. Dann eroberten sie das Areal, das die Zunge besetzt hatte. Auch hier zeigte sich der Fachmann in puncto Lust. Seine Finger vermehrten sich in mir, bis mich schließlich die ganze Faust, ihre zärtliche Arbeit, zu einem Höhepunkt brachte. Ich schrie vor Leidenschaft. Gut, dass die Scheune etwas abseits lag.
»Und jetzt reite mich, du süße Stute. So etwas wie dich hatte ich schon länger nicht mehr. Geil bis zum geht nicht mehr.«
Vincent begab sich erneut auf die Rückbank. Etwas waidwund und immer noch sehr erregt kniete ich mich über sein riesiges Glied und konnte es kaum erwarten, es tief in mir zu spüren. Er füllte mich aus. Dehnte mich aus. Es war göttlich. Dabei strich er über meine nackte Haut, verwöhnte meine Brüste mit Küssen und Kniffen. Ab einem bestimmten Zeitpunkt ereilte mich ein Orgasmus, den er gekonnt auf der Höhe hielt, bis ich nicht mehr konnte und gegen ihn fiel.
»Süße, ich helfe dir. Knie dich auf die Rückbank. Ich mach dir den Hengst. «
Ziemlich schlapp kam ich seiner Bitte nach. Wie eine läufige Hündin, die nicht genug bekommen konnte. Er drang erneut ein. Sein Becken klatschte gegen meines. Seine Eier massierten meine Perle und der nächste Höhepunkt überrollte mich. Währenddessen wechselte Vincent den Eingang. Ganz leicht fuhr er in mein Hintertürchen ein. Er steigerte gekonnt sein Tempo und mit einem letzten Höhepunkt meinerseits kam auch er in mir.
Er gab mir ein paar Klapse auf meinen Hintern. Ich brach zusammen und war kaputt. Befriedigt und wund.
»Süße, du bist unschätzbar viel wert. Du bist ein Goldstück mit Diamanten.«
Er zog sich seine Hose hoch, verließ den Rolls und verschwand. Ich schlief ein, wo ich lag. Meine Beine hätten zu dem Zeitpunkt wohl auch den Dienst versagt.

Die Gäste waren zufrieden mit meinem Service. Manche kamen öfter zurück zum Fuhrpark, andere nur einmal. Es kam immer darauf an, wie deren Frauen drauf waren. Die kannten meinen Service schließlich nicht. Dieser war ausschließlich für Männer. Mit Frauen konnte ich nichts anfangen. Wenn ein Pärchen in die Scheune kam, zeigte ich daher lediglich den großen Fuhrpark und ließ die Turteltäubchen auch schon mal allein. Auch das war möglich. Gut, dass die Autos alle Ledersitze hatten. Mit Textilpolstern wären jene schnell unansehnlich geworden.

Von einem besonderen Erlebnis will ich noch berichten. Fünf Ehemänner, die sich solo bei uns einquartiert hatten. Stammgäste, die ansonsten mit ihren holden Frauen in der Fickfarm ihren Urlaub verbrachten. Jeder von ihnen hatte schon mindestens einmal das Vergnügen, mit mir der Leidenschaft gefrönt zu haben.
Da sie alle miteinander befreundet waren, kannten sie alle Fünf das Angebot der Leidenschaft, welches ich ihnen bereiten konnte.
Daher kam eines Tages die spezielle Anfrage, ob sie mich gemeinsam buchen dürften. Sozusagen eine ganz spezielle Inspektion. Ob die Kolben gut geschmiert sind und zünden, ein Ölwechsel fällig wird, die Zündkerzen noch starten und solche Dinge. Ich gebe zu, so etwas hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie gemacht. Der Vorteil, ich kannte die Vorlieben der diversen Herren. Da war mir auch klar, es würde für drei von ihnen eine Überraschung stattfinden.
Auf einem Pick-up breitete ich eine riesige Matratze aus. Schließlich wollten wir es bequem haben. Das Scheunentor schloss ich ab, sobald meine fünf Mechaniker den Fuhrpark betreten hatten. Wir wollten ungestört bleiben. Mein Bruder wusste von diesem Arrangement und hatte heimlich Videokameras installiert, heimlich für die Gäste, ich wusste davon.
Wie immer trug ich meine Latzhose. Inzwischen war sie auch im Schritt zugänglich, nachdem ein Gast einmal meinte, es wäre klasse, wenn er mich vollständig angezogen beglücken dürfte. Seitdem ist die Schnittnaht aufgetrennt.
Paul, Jonas, Stefan, Dirk und Max kletterten auf die Ladefläche des Pick-ups und stellten sich im Kreis auf. Als Erstes musste ich die Zündkerzen der Herren überprüfen. Nacheinander zog ich ihnen die Hosen bis in die Kniekehlen runter. So manch eine Zündkerze hing in den Seilen. Aber meine Zunge verwöhnte die Köpfe, leckte über die Eichel, während meine Hände an den Schäften auf und ab glitten. Ein schönes Bild, welches mich umgab, als alle bereit zum Zünden waren. Paul trat auf mich zu, streifte die Träger der Latzhose herunter und saugte sich an einem Nippel fest. Dirk folgte. Mein Unterleib stand sofort unter Strom und die Feuchtigkeit suchte sich ihren Weg nach draußen. Jonas glitt genau an diese Stelle mit seinen Fingern.
Bei dieser wunderbaren Behandlung dauerte es nicht lange, und die drei hatten mich zum Höhepunkt gebracht. In der Zwischenzeit massierte ich je den Kolben von Stefan und Max, damit der Motor am Laufen blieb. Mein Stöhnen füllte den gesamten Bereich des Fuhrparks aus. Die Kerle keuchten auch. Sie brannten darauf, endlich ihre Kolben zu ölen.
Ich wusste noch nicht so richtig, was auf mich zukommen würde, aber inzwischen war ich abgehärtet, vertrug mehr Sex als zu Beginn meiner Laufbahn als Amüsier-Dame des eigenen Etablissements.
Sie setzten mich auf die Kiste hinter dem Fahrerhaus und ich spreizte automatisch die Beine ganz weit. Stefan begann und steckte mir seinen Kolben tief rein. Zehn kräftige Stöße, die mich in Richtung Höhepunkt katapultierten, ihn aber nicht erreichten, weil er mich just kurz vorher verließ. Jonas bohrte sich tief in mich hinein, bewirkte weniger, weil er in mir rührte, was ich gar nicht so mag. Dirk, Max und Paul stießen auch je zehnmal in meine schon sehr geölte Öffnung hinein. Der Motor fing an, zu laufen. Sie wiederholten einige Male das Spiel. Zehnmal zustoßen und dann an den nächsten abgeben. So schafften sie es, dass ich keuchte, jedes Mal kurz vor meinem Orgasmus stand und nach mehr schrie.
»Fickt mich, ihr Hengste. Zeigt mir, was ihr drauf habt«, feuerte ich sie an.
Nach einiger Zeit des Bittens und des Bettelns änderten sie ihre Art und Weise. Paul brachte mich zum Höhepunkt und spritzte selbst tief in mir ab. Dirk, Max, Jonas und Stefan folgten. Meine Muschi schmatzte und tropfte von den vielen Liebessäften, die in mir waren. Die Kolben flutschten nur so und der Motor, meiner, lief heiß.
So gut geschmiert änderten wir dann die Stellung. Max legte sich auf die bequem hergerichtete Unterlage und ich setzte mich auf sein Glied, um es zu reiten. Stefan ölte mein Hintertürchen gut mit der Feuchtigkeit, die aus mir herauslief und setzte seinen Kolben dort an. Das war so geil, die beiden in mir zu spüren, wie sie mich ausfüllten. Ihre Bewegungen waren asynchron, sodass ich schon nicht mehr wusste, wo oben und unten war. Jonas hatte ich im Mund, saugte an seinem mächtigen Glied und bekam kaum Luft. Auch das Keuchen wurde mir dadurch verwehrt.
Die beiden anderen massierte ich mit meinen Händen wieder steif, bevor sie sich von mir abwandten und ihr eigenes Liebesspiel begannen. Aus dem Augenwinkel heraus, nur ganz nebenbei, bemerkte ich, dass Dirk sich hinter Paul kniete und auf seinen Schwanz spuckte, um ihn gleitfähig zu machen.
Ich schloss meine Augen, denn meine drei Liebhaber haben sich sehr viel Mühe, mich auf der Welle der Ekstase zu halten. Konzentrieren war nicht mehr möglich. Ich sah bunte Sterne. Mir war heiß und kalt zugleich, wodurch ich eine Gänsehaut hatte, die jede Berührung verstärkt aufnahm und dieses Kribbeln ins Unendliche steigerte.
Als hätten sie sich abgesprochen, explodierte einer nach dem anderen, einer Initialzündung gleich, in einer meiner Öffnungen. Ich schluckte Jonas Sperma hinunter und sog gierig die Luft ein, als er meinen Mund freigab. Nachdem sich auch Stefan aus mir entfernt hatte, klappte ich über Max zusammen. Dieser rollte mich auf die Seite, wo ich versuchte, langsam wieder zu Sinnen zu kommen.
Paul und Dirk stöhnten beide ziemlich laut. Dirk stieß schnell und fest in Paul Leib hinein und massierte dabei dessen Schwanz. Kurze Zeit später schossen einige weiße Fontänen daraus hervor und Dirk hielt in seinen Bewegungen inne, erstarrte kurz und verdrehte dann die Augen.
Irgendwie steckte diese Stimmung an. Jonas, Stefan und Max wichsten sich gegenseitig ihre Kolben wieder hart. Dirk und Paul kamen grinsend hinzu.
Als die Glieder alle wieder aufrecht standen, hatte ich mich soweit erholt. Jetzt würde der krönende Abschluss kommen. Alle fünf stellten sich um mich herum auf. Lasziv rekelte ich mich auf der Unterlage, strich über meine Brüste, knibbelte meine Nippel und begann, auf dem Boden liegend, einen Striptease. Ich sah in den Gesichtern meiner Gäste das pure Vergnügen und bemühte mich daher, sie noch schärfer zu machen.
Nachdem ich aus der Hose geschlüpft war und komplett kleidungslos vor ihnen lag, glitten meine Hände in meinen Schritt. Ich öffnete mich weit sichtbar für sie. Meine Finger pflügten durch meine sehr geschwollenen Lippen, versenkten sich immer wieder im tiefen Tal, um kurz darauf keck in meinem Mund abgesaugt zu werden. Ich bot ihnen meinen Körper erneut an. Dieses Mal nur visuell. Die Verzückung in ihren Mienen sagte mir alles. Ihr Kopfkino lief auf Hochtouren. Wie ein rolliges Kätzchen bewegte ich mich auf der Decke. Schnurrte dabei leise vor mich hin, denn auch meine eigene Berührung schickte Wellen durch meinen Unterleib. Meine Augen waren geschlossen, als der erste heiße Klecks mitten auf meiner Brust landete. Die weiteren folgten auf Bauch, Gesicht, Beine und meinen Schritt.
»So, Jungs. Jetzt müsst ihr mich auch wieder sauber machen.«
Fünf eifrige Zungen leckten über meinen Leib. So brachten sie mich zum letzten Mal an diesem Abend zu einem ganz speziellen Orgasmus.
Den nächsten Tag blieb ich der Scheune fern. Weitere Gäste mussten auf mich verzichten.
Falls ihr einmal Lust haben solltet, dann besucht und doch auch einmal auf unserer Wellnessfarm der besonderen Art. Ihr werdet nicht enttäuscht sein.